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Medikamentendosierung

Dosierung im Miniformat

| Redakteur: Doris Popp

Sensirion und die Fraunhofer-Einrichtung für Mikrosysteme und Festkörper-Technologien (EMFT) haben in einem gemeinsamen Projekt die Siliziummikropumpe der Fraunhofer EMFT mit dem Einweg-Durchflusssensor LD20 von Sensirion kombiniert.

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Einweg-Modul zur Medikamentendosierung
Einweg-Modul zur Medikamentendosierung
(Bild: Sensirion)

Das entwickelte Einweg-Modul misst gerade einmal 35 x 15 x 5 mm3 und ist ein hochintegriertes mikrofluidisches System. Es basiert auf dem Einweg-Durchflusssensor LD20 von Sensirion, der kleinste Flussmengen misst, Fehler sensitiv detektieren und damit beispielsweise Querflüssen und Paravasation entgegenwirken kann. Die Mikropumpe der Fraunhofer EMFT wurde nahtlos in den verlängerten Flusskanal des Sensors integriert und erreicht trotz ihrer winzigen Grösse je nach Pumpentyp noch Förderraten mit Wasser von bis zu 1000 µl/min. Das minimal dosierbare Hubvolumen beträgt 50 Nanoliter. Das Einweg-Modul eröffnet neue Möglichkeiten für tragbare und digitale Anwendungen zur vereinfachten Patienten-Compliance.

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