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Cloudbasierte Plattform F&E ans Internet der Dinge anbinden

Redakteur: Doris Popp

Mit der neuen Bright-Lab-Software hat das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck im Februar dieses Jahres eine cloudbasierte Plattform für die Bestandsverwaltung und Anbindung von Laborgeräten für Forscher vorgestellt.

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Bright-Lab-Software
Bright-Lab-Software
(Bild: Merck)

Die neue Software beinhaltet ein elektronisches Laborjournal, mit dem Wissenschaftler Versuchsabläufe von jedem Computer oder Mobilgerät aus nachverfolgen und aktualisieren können.

Vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach Datenautomatisierung können Laborgeräte mithilfe der Bright-Lab-Software über eine Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) und über die Integration des Internet der Dinge (IoT) an die Cloud angebunden werden. Hierdurch entfällt die Notwendigkeit einer manuellen Übertragung. Dies soll Wissenschaftlern unnötige, zeitaufwändige Überprüfungen ersparen, wodurch sie mehr Zeit ihrer eigentlichen Forschungsarbeit widmen können, heißt es in einer Pressemeldung. Außerdem automatisiert die Plattform Arbeitsabläufe und erstellt ein gesichertes, durchsuchbares Archiv an Laborberichten. Die SSL-Verschlüsselung der Plattform stellt laut Merck sicher, dass nur ausgewählte Nutzer Zugriff auf die in der Cloud gespeicherten Informationen haben. Darüber hinaus sorgt die Plattform für Datenintegrität dank der systemseitigen Rückverfolgbarkeit aller Änderungen (Audit-Trail) und regelmäßigen Datensicherungen.

Die Bright-Lab-Plattform berücksichtigt die Tatsache, dass in jedem Labor unterschiedliche Geräte zum Einsatz kommen und soll daher die Anbindung einer stetig steigenden Anzahl unterstützter Geräte ermöglichen. Einmal eingerichtet, können Wissenschaftler projekt- und versuchsübergreifend nach Daten suchen. Wartungserinnerungen für Laborgeräte, Kalibrierungen und Protokolle werden an einem zentralen Ort gespeichert, was dazu beiträgt, den Überblick zu behalten und letztendlich die wissenschaftliche Forschung zu beschleunigen, heißt es von Merck.

Die Plattform steht Laborkunden aus der akademischen Forschung als Einzelnutzer kostenfrei zur Verfügung. Für Anwender aus der Industrie bietet Merck eine 30-tägige Testversion auf brightlab.com, um die Software auszuprobieren und sich mit den Features und Kernfunktionen zur Laboroptimierung vertraut machen zu können.

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