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USA und UK halten die Top 5

Genie-Schmieden: Die besten Universitäten der Welt

| Autor: Christian Lüttmann

Hier werden die Genies von morgen ausgebildet – an den besten Universitäten der Welt (Symbolbild).
Hier werden die Genies von morgen ausgebildet – an den besten Universitäten der Welt (Symbolbild). (Bild: aleutie - stock.adobe.com)

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Harvard, Caltech, Oxford: Sie gehören zu den besten Universitäten der Welt – zumindest dem aktuellen Hochschulranking des Unternehmens QS zufolge. Welche Universitäten das Ranking anführen und wie sich die deutschen Hochschulen im globalen Vergleich schlagen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was macht eine gute Universität aus? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, sind doch viele Kriterien für die universitäre Qualität verantwortlich. Das Unternehmen QS versucht dennoch jedes Jahr aufs Neue, eine Antwort auf diese Frage zu finden. Seit 2012 ordnen QS-Mitarbeiter die Universitäten der Welt in einem Ranking. Für die nun veröffentlichte 2019er Version haben sie 959 Universitäten aus 84 Ländern bewertet und das interaktive Ranking nun online veröffentlicht.

Die Führung fest im Griff

Von Beginn der QS-Rankings an hat sich scheinbar eine Konstante etabliert: der Platz eins des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Warum es mit 100 von 100 möglichen Punkten im Gesamt-Score unangefochten an der Spitze steht? „Das MIT hat ein Netzwerk erfolgreicher Alumni, die substanziell zu ihrer Alma Mater beitragen. Und die Vorteile, die sich aus solchen Verbindungen für die Universität ergeben sind nicht zu unterschätzen“, sagt Ben Sowter, Abteilungsleiter bei QS.

Die Bedeutung der MIT-Absolventen wird in deren wirtschaftlichen Einfluss deutlich. Mehr als 30.000 Unternehmen seien bisher aus den Kreisen der Alumni hervorgegangen, damit einhergehend 4,6 Millionen Arbeitsplätze und ein geschätzter Jahreserlös von umgerechnet rund 1,6 Billionen Euro, heißt es in einem Artikel von QS.

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Die Kriterien: So kommt das Ranking zustande

Geld spielt sicherlich auch anderweitig eine entscheidende Rolle bei der Spitzenposition des MIT. Denn die herausragende Ausbildung lässt sich die Universität entsprechend bezahlen: Wer das harte Auswahlverfahren gemeistert hat, muss sich auf jährliche Studienkosten von umgerechnet 41.000 bis 43.000 Euro einstellen. Zwar werden die Finanzen im QS-Rating nicht direkt bewertet, aber dass eine top ausgestattete Universität einen guten Ruf unter Akademikern und Arbeitgebern genießt und sich eine ausgezeichnete Studierendenbetreuung leisten kann, liegt auf der Hand. Beides spielt in der Bewertung für das Ranking eine wichtige Rolle (s. Ergänzendes zum Thema)

Top 5 in amerikanisch-britischer Hand

In der Liga des MIT spielen in absteigender Reihenfolge die amerikanischen Universitäten Stanford, Harvard und das California Institute of Technology (Caltech), sowie die britischen Universitäten Oxford und Cambridge, die alle einen Gesamtscore von über 95 Punkten erzielt haben. Und sie zeigen eine weitere Parallele: Wie beim MIT sind die umgerechneten Gebühren an diesen Universitäten mit mehreren zehntausend Euro pro Jahr immens hoch – am Caltech kommen sogar Kosten von über 50.000 Euro auf die Studierenden zu.

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Haben also nur Universitäten eine Chance auf einen Spitzenplatz, die sich durch extrem hohe Studiengebühren finanzieren? Nicht notwendigerweise, wie sich am Beispiel von Harvard zeigt. Dort werden die Studiengebühren nämlich der Einkommenssituation der Eltern angepasst und entfallen dann gegebenenfalls sogar komplett.

Und ein weiterer Kandidat kann als Gegenbeispiel angeführt werden und zeigen, dass hohe Studiengebühren nicht zwingend für eine Top-Platzierung im Ranking nötig sind: Auf Platz sieben hat es nämlich, ebenfalls mit über 95 Punkten, die ETH Zürich geschafft. Als einzige europäische Universität in diesem Punktebereich ist ein Studium dort mit 1160 Schweizer Franken oder etwa 1.000 Euro Gebühren pro Jahr im Vergleich zu den amerikanischen Alternativen nahezu erschwinglich.

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