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Mehrfachdispenser

Neuer Mehrfachdispenser erleichtert Liquid Handling

| Redakteur: Marc Platthaus

Abb. 1a: Mit neuer Technik und erweiterten Eigenschaften ... (Bild: Brand)
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Abb. 1a: Mit neuer Technik und erweiterten Eigenschaften ... (Bild: Brand)

Das Verteilen von Flüssigkeiten gehört zu den am häufigsten durchgeführten Tätigkeiten im analytischen, biologischen oder klinischen Labor. Bei vielen Einsatzmöglichkeiten bietet das Dosieren mithilfe eines Mehrfachdispensers Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Pipettieren.

Eine 96-Well-Platte schnell mit den entsprechenden Flüssigkeiten befüllen, für eine Verdünnungsreihe die einzelnen Lösungen ansetzen oder eine flüssige Probe aus dem Produktionsbetrieb ohne großen Zeitbedarf für mehrere Analysen teilen: Die Aufgaben im Liquid Handling sind so vielfältig wie die Arbeiten im Labor. Werden für viele der genannten Aufgaben oft Kolbenhubpipetten eingesetzt, so können zahlreiche Flüssigkeitsdosierungen effizienter und schneller mit so genannten Mehrfachdispensern durchgeführt werden. Solche Dispenser erlauben die wiederholte Flüssigkeitsabgabe identischer, vordefinierter Volumina ohne mehrmalige Flüssigkeitsaufnahme. Letzteres führt zu einer enormen Zeitersparnis im Vergleich zum herkömmlichen Pipettieren. Am besten geeignet für diese Arbeit sind Mehrfachdispenser wie der Handystep S. Bei solchen Systemen wird über einen Dosierhebel ein zuvor definiertes Volumen exakt abgegeben. Da diese Geräte in Kombination mit dazugehörigen Spitzen so genannte Direktverdrängersysteme sind, entfallen auch viele Einschränkungen beim Handling kritischer Medien.

So können beispielsweise auch Flüssigkeiten mit hohem Dampfdruck oder hoher Viskosität mit hoher Genauigkeit dosiert werden. Brand hat für diesen Bereich einen neuen, manuellen Dispenser – den Handystep S – entwickelt. Dieser erleichtert das manuelle Dispensieren mit vielen optimierten Features.

Entspanntes Dispensieren und zuverlässiges Innenleben

Wichtige Aspekte bei der täglichen Arbeit mit einem manuellen Mehrfachdispenser sind die Ergonomie und das Design des Gerätes. Eine ausgewogene Gewichtsverteilung und die richtige Positionierung der Bedienelemente spielen dabei eine entscheidende Rolle. Über zahlreiche Designsimulationen am Computer (s. Abb. 2) wie auch durch den Test verschiedener Prototypen wurde über mehrere Monate die Ergonomie und die Gewichtsverteilung des Handystep S optimiert. Der Fingerbügel und das schlanke Design des Mehrfachdispensers reduzieren zusammen mit der leichtgängigen Betätigung des Dosierhebels das Risiko von tätigkeitsbedingten Verletzungen wie dem Repetitive-Strain-Injury (RSI) -Syndrom.

Durch den Einsatz innovativer Kunststoffe statt korrosionsanfälliger Materialien wird das Anwendungsgebiet des Handystep S weiter vergrößert. Daneben garantiert diese Technik auch über einen langen Zeitraum hinweg sichere Ergebnisse, da die Gefahr von Volumenfehlern durch verzogene oder korrodierte Mechanik deutlich reduziert wurde.

Die robuste Konstruktion und die durchdachte Technik tragen zusätzlich zur Qualität des neuen Handystep S bei.

Ergänzendes zum Thema
 
Interview mit Dr. Antonio Romaguera und Dr. Peter Hebel, BRAND GMBH + CO KG

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