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Laser Scanning Mikroskop Olympus erweitert Laser-Scanning-Mikroskopserie

Redakteur: Olaf Spörkel

Das LEXT OLS4000 von Olympus ist das jüngste Mitglied der konfokalen Laser-Scanning-Mikroskopserie LEXT. Zu den neuen Funktionen gehören die Vermessung nahezu senkrechter Flankensteilheiten, ein größerer optischer Zoom und ein übersichtliches Bildschirmfenster.

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Das neue Messsystem LEXT OLS4000 von Olympus
Das neue Messsystem LEXT OLS4000 von Olympus
( Bild: Olympus )

Das Instrument erlaubt präzise und zuverlässige 3-D-Oberflächenprofil-Beobachtungen und -Messungen in Echtzeit. Basierend auf optischer Messtechnik ermöglicht es eine kontaktfreie Rauigkeitsmessung von Oberflächen. Das System verfügt über einen größeren und schnelleren MEMS-Scannerspiegel sowie Zweifach-Pinhole-Technologie. Während der größere Spiegel für optische Qualität sorgt, wird die benötigte Zeit zur Erstellung des 3-D-Bildes einer Probe laut Herstellerangaben um die Hälfte reduziert. Der 405 nm-Laser und das Zweifach-Pinhole arbeiten simultan. Dadurch ist sichergestellt, dass das System maximale Auflösung und Schärfe liefert. Gleichzeitig ermöglicht es laut Olympus die Messung von Flankensteilheiten von bis zu 85°, sodass sich selbst komplexe Oberflächentopologien aufnehmen und analysieren lassen.

Aufgrund der neuen Linienabtastfunktion können mit dem LEXT optische Messungen der Oberflächenrauigkeit nach denselben internationalen Standards durchgeführt werden wie bei Systemen mit Auslegern.

Erweiterte Software

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Mit speziellen Benutzeroberflächen für Aufgaben wie Bildaufnahme, Analyse und Berichterstellung erleichtert die komplett überarbeitete Software den Anwendern selbst komplexe Arbeitsabläufe. So wird zum Beispiel neben dem Hauptbild in einem kleinen Übersichtsfenster ein schwächeres Bild der gesamten Probe angezeigt, um die Navigation und Orientierung zu erleichtern. Wichtige Analysefunktionen lassen sich leicht anwenden. Zum einen reduziert sich die Zahl der Bedienungsfehler, zum anderen werden einheitliche Ergebnisse von Nutzer zu Nutzer erzielt. Jedem Anwender lässt sich ein eigenes Login zuweisen, sodass die eigenen spezifischen Einstellungen, Dateien und Projekte sofort zugänglich sind. Arbeitsgruppen mit mehreren Anwendern können ungehindert individuelle Einstellungen festlegen.

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