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Elektronischer Schlüsselschrank

Sicherheitsschrank für Schlüssel

| Redakteur: Doris Popp

Der elektronische Schlüsselschrank Traka 21 von Pamack Sicherheitssysteme kann bis zu 21 Schlüssel bzw. Schlüsselbunde aufnehmen.

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Die einzelnen Schlüsselpositionen werden mit LEDs in verschiedenen Farben beleuchtet.
Die einzelnen Schlüsselpositionen werden mit LEDs in verschiedenen Farben beleuchtet.
(Bild: Pamack Sicherheitssysteme)

Ob Zugänge zu Arbeitsräumen, Sicherheitsschränke oder Schlüsselschalter am Stromkreis – zahlreiche Stellen in einem Labor sind aus gutem Grund mit einem Schlüssel gesichert. Der elektronische Schlüsselschrank Traka 21 von Pamack Sicherheitssysteme kann bis zu 21 Schlüssel bzw. Schlüsselbunde aufnehmen. „Das Besondere am Schrank ist das virtuelle Sicherheitskonzept“, erläutert Christiane Malá, Geschäftsführerin von Pamack Sicherheitssysteme. „Ein oder mehrere Administratoren mit voller Zugangsberechtigung legen vorher fest, welcher Mitarbeiter welche Schlüssel entnehmen darf. Die entsprechenden Schlüsselbunde werden jeweils an einem Sicherheitsstift, dem so genannten iFOB, im Schrank an einem festgelegten Platz befestigt. Jeder Zugangsberechtigte erhält einen eigenen Code, mit dem sich der Schrank öffnen lässt. Die Sicherheitsstifte sind außerdem so konzipiert, dass sie nur die Schlüssel freigeben, die vorher durch die Eingabe des Codes für den Mitarbeiter freigegeben worden sind. Insgesamt lassen sich bis zu 2500 individuelle Codes vergeben.“ Die Programmierung der Kennzahlen kann direkt über das intuitiv bedienbare LCD-Display mit Touchfunktion am Schrank erfolgen. Handelt es sich um eine große Anzahl an Benutzern, besteht auch die Möglichkeit, zunächst eine Excel-Liste am PC mit allen Berechtigungen anzulegen und diese via USB-Schnittstelle zu importieren. Um den Schlüsselschrank zu öffnen, erfolgt die Eingabe der Kennzahl ebenfalls über das LCD-Display. Nach der Eingabe des Codes wird bereits auf dem Farbdisplay angezeigt, an welchen Stellen Schlüssel hängen, für die der Mitarbeiter eine Autorisierung besitzt. Dies geschieht über spezielle Farbcodes: Grün markierte Schlüssel dürfen entnommen werden, für rot markierte Schlüssel fehlt die Berechtigung. Orangefarbene Markierungen geben die Position an, an die ein entnommener Schlüssel zurückgesteckt werden muss.

Wird der Schlüssel aus Versehen an einen falschen Platz zurückgehängt, ertönt ein akustisches Signal. So Weise wird sichergestellt, dass Schlüssel nicht in die Hände von Mitarbeitern ohne Berechtigung geraten. Bei jeder Code-Eingabe, Entnahme sowie Rückgabe von Schlüsseln wird ein Verlaufsprotokoll erstellt. Dieses dokumentiert zum einen, wann welcher Schlüssel für wie lange entnommen wurde. Zum anderen kann für jeden Benutzer individuell nachverfolgt werden, wann er welchen Schlüssel entliehen hat.

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