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In einer Zwillingsstudie haben Forschende nicht nur Darmbakterien identifiziert, die bei Patienten mit Multipler Sklerose vorkommen, sondern liefern auch erstmals Hinweise auf deren Pathogenität.  (Bild: © MPI für biologische Intelligenz / Julia Kuhl)
Multiple Sklerose (MS) und die Darmflora

Multiple Sklerose: Zwillingsstudie offenbart Auslöser in der Darmflora

Neben vielen anderen Faktoren stehen Mikroorganismen der Darmflora seit längerem im Verdacht, Multiple Sklerose (MS) mitauszulösen. Eine Zwillingsstudie hat nun im Dünndarm Bakterien aufgespürt, die eine Rolle bei der Entstehung von MS spielen. Die Studie zeigt, wie sich krankmachende Bakterien identifizieren lassen und könnte langfristig den Weg zu neuen Therapieansätzen im Menschen aufzeigen.

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Katrin Gradl bei Arbeiten im Zellkulturlabor des Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der TU München (Bild: Joseph Krpelan, Leibniz-LSB@TUM)
Forscher optimieren sättigendes Erbsenprotein

Bitter im Bauch statt auf der Zunge – pflanzliche Proteine untersucht

Bitterstoffe aus Erbsenprotein tragen zum Sättigungsgefühl bei – sind aber eben bitter und daher in vielen Produkten unerwünscht. Wie Forscher nun gezeigt haben, kommt der Sättigungseffekt auch zustande, wenn die Bitterstoffe erst bei der Zersetzung im Magen entstehen. Diese Erkenntnis hilft, neue pflanzliche Lebensmittel zu entwickeln, die genauso sättigen wie ihre bitteren Pendants.

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