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Wie viel Feinstaub atme ich bei der Radfahrt zur Arbeit ein? Dies soll künftig eine App individuell ermitteln (Symbolbild). (Bild: frei lizenziert, Jonathan Noack)
App berechnet individuelle Feinstaubbelastung

Wie viel Feinstaub atme ich auf dem Radweg zur Arbeit ein?

Mit dem Rad zur Arbeit oder zu Fuß durch die Stadt – an sich eine gute Idee, wäre da nicht die teils hohe Feinstaubbelastung. Doch wie viel Feinstaub atmet man selbst tatsächlich ein? Um das abzuschätzen, entwickelt ein Projektteam eine neue App. Diese verarbeitet Daten der allgemeinen Feinstaublast und passt sie individuell auf den jeweiligen Nutzer und dessen reale Lauf- und Radfahrwege an.

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Mikrobielle Ökosysteme lassen sich im Labor nur schwer nachbilden: Viele Mikroben sterben, wenn man sie kultivieren will. Forschende der Universität Oldenburg zeigen nun, dass ihr Überleben weniger von individuellen Bedürfnissen als von einem empfindlichen Netzwerk wechselseitiger Abhängigkeiten abhängt – das schon durch kleine Störungen kollabieren kann. (Symbolbild) (Bild: frei lizenziert)
Warum mikrobielle Ökosysteme im Reagenzglas kollabieren

Das Mikroben-Beziehungsgeflecht

Mikroben kommen an nahezu jedem Lebensraum der Erde zurecht. Dennoch tun Wissenschaftler sich oft schwer, sie im Labor zu züchten, da viele von ihnen spezifische und komplexe Umweltbedingungen benötigen, um zu überleben. Obwohl alle Nährstoffe vorhanden sind, kollabieren viele Mikrobengemeinschaften im Reagenzglas. Eine neue Studie aus Oldenburg zeigt, dass ein fein abgestimmtes Netzwerk wechselseitiger Abhängigkeiten entscheidend ist. Schon kleinste Störungen können ausreichen, um ganze Ökosysteme kippen zu lassen.

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Bildergalerien

Smarte Roboter sorgen für mehr Flexibilität im Laboralltag. (Bild: ABB)
Automation im Labor

Wie Robotik und KI den Diagnosealltag verändern

Medizinische Labore stehen unter Druck: Demografischer Wandel und wachsendes Gesundheitsbewusstsein führen zu erhöhtem Bedarf an Diagnostik, das Fachpersonal ist knapp. Erprobte Routinen reichen nicht mehr aus, um dem steigenden Probenaufkommen standzuhalten. Um weiterhin zuverlässige und schnelle Ergebnisse liefern zu können, setzt die Branche auf technologische Lösungen – Vernetzung und Automatisierung gewinnen rasant an Bedeutung.

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Prof. Dr. Markus Engstler vom Lehrstuhl für Zell- und Entwicklungsbiologie der Universität Würzburg und Präsident des Vbio, warnt in einem Kommentar vor dem Verlust des ungehinderten Zugangs zu Forschungsdatenbanken.  (Bild: Uni Würzburg)
Vbio-Kommentar

Zugang zu Forschungsdaten in Gefahr

Forschungsergebnisse aus Datenbanken nur noch gegen Zahlung? Der Vbio-Präsident Prof. Dr. Markus Engstler warnt in einem Kommentar vor diesem Szenario. Als Beispiel führt er eine Infektionsbiologie-Datenbank an, die bisher von der amerikanischen Gesundheitsbehörde NIH gefördert wurde.

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Ein Käfer der Art Pygopleurus chrysonothus auf einer Blüte der Pfauenanemone (Anemone pavonina) in Griechenland. Der Käfer kann, was andere Insekten nicht können: die Farbe Rot sehen. (Bild: Johannes Spaethe / Universität Würzburg)
Visuelle Ökologie

Farben im Insektenreich: Diese Käfer sehen Rot

Die meisten Insektenarten verfügen nur über drei Farbrezeptoren und können die Farbe Rot nicht direkt wahrnehmen. Stattdessen greifen sie auf andere Mechanismen zurück, um rote Blüten zu erkennen. Nun hat ein internationales Forschungsteam der Julius-Maximilians-Universität Würzburg erstmals entdeckt, dass zwei Käferarten im Mittelmeerraum über einen zusätzlichen Farbrezeptor für Rotlicht verfügen. Die wirft neue Fragen in der visuellen Ökologie auf: Wer hat sich angepasst – die Blüte oder das Auge?

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