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Molekülmodell von Acetylcystein – einem als Hustenlöser bekannten Wirkstoff. (© Tobias Dick/DKFZ)
Hustenlöser Acetylcystein

Doppelfunktion: Wirkstoff aus Hustensaft schützt Zellen vor oxidativen Schäden

Acetylcystein ist gut bekannt als Hustenlöser. Heidelberger Forscher konnten nun aufklären, wie Acetylcystein Zellen vor oxidativen Schäden schützen kann: Die Substanz wird in der Zelle rasch in sogenannte Persulfide umgewandelt. Persulfide entfalten ihre antioxidative, zellschützende Wirkung, indem sie die Oxidation mit hoher Effizienz auf sich lenken, ähnlich wie ein Blitzableiter. Die Forscher erläutern aber auch, warum es keine gute Idee ist, Acetylcystein dauerhaft und in hoher Dosierung einzunehmen.

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Bildergalerien

Dr. Wolfgang Unger kehrt mit einer hoch dotierten DFG-Förderung zurück nach Bielefeld. (Bild: Universität Bielefeld)
Emmy-Noether-Nachwuchsforschergruppe

Was ist kurz nach dem Urknall im Universum passiert?

Die Quantenchromodynamik beschreibt, was Atomkerne im Inneren zusammenhält und wie starke Wechselwirkungen das Innere der Kerne beeinflussen. Eine neue Nachwuchsforschergruppe an der Universität Bielefeld, geleitet vom Physiker Dr. Wolfgang Unger, untersucht, wie sich Materie unter extremer Temperatur und extremer Dichte verhält. Ungers Motivation ist es zu verstehen, wie sich Kernmaterie konkret in die Form von Materie umwandelt, die es zu Anfang des Universums gegeben hat. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Wolfgang Unger als exzellenten Nachwuchsforscher für fünf Jahre im Emmy-Noether-Programm.

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Abb. 1: A) Das rekombinante Protein wandert im nicht-reduzierenden, nativen SDS-Gel ungefähr so weit, wie es seinem Molkulargewicht entspricht (46 kDa).  B) Das Chromatogramm der analytischen Säulentrennung (SEC) des Proteins (rot) ist hier kombiniert mit dem Signal für die Molmassenstandards (schwarz). (Bild: Wyatt Technology)
SEC-MALS

Detektivarbeit am Detektor

Die Mehrwinkel-Lichtstreuungs-Messung (MALS) hat seit Beginn ihres Einsatzes in der makromolekularen Analytik wesentlich dazu beigetragen, fundamentale Fortschritte im Verständnis vieler biophysikalischer Vorgänge zu erzielen. Davon profitiert beispielsweise auch die biomedizinische Forschung.

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