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Mikrofossilien wie die circa 420 Millionen Jahre alten Chitinozoen haben aufgrund von Schwermetall-Vergiftungen Fehlbildungen entwickelt. Abb. b zeigt eine gesunde, normale Chitinozoe, für die ein kolben- oder flaschenartiger Hals charakteristisch ist. Der breit auseinander gewucherte „Flaschenhals“ (Abb. a) weist hingegen auf eine Fehlbildung hin. (Ausschnitt) (Bild: Thijs Vandenbroucke)
Massenaussterben in der Erdgeschichte

Schwermetall-Vergiftungen als Vorboten der Katastrophe

Nicht nur die Dinosaurier sind einst ausgestorben: Die Erdgeschichte hält noch weitaus dramatischere Ereignisse parat, in deren Folge stattliche Anzahlen von Arten für immer verschwanden. Die Gründe dafür sind nach wie vor weitgehend unbekannt. Doch nun haben Forscher der FAU eine bislang unbekannte Ursache für Massenaussterben entdeckt: natürliche Schwermetall-Vergiftungen führten zu gehäuften Fehlbildungen im Plankton und können somit als Vorboten der Katastrophe gelten.

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Jonas Zimmermann erhält den Horst Wiehe-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (Foto: privat)
Gewässergüteanalyse

DNA-Barcoding zur Gewässergüteanalyse mit Kieselalgen

Weil er das DNA-Barcoding als neue Methode für Gewässergüteanalysen mit Kieselalgen etablierte, erhält Dr. Jonas Zimmermann den diesjährigen Horst Wiehe-Förderpreis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). In seiner Dissertation identifizierte Zimmermann diejenigen Abschnitte auf der Erbsubstanz, die sich als zuverlässige Marker für das DNA-Barcoding eignen. Die neue Methode wird in Zukunft Umweltanalysen erleichtern, die zur Überwachung von Gewässern in der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) vorgeschrieben sind.

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Anbieter zum Thema

Labormitarbeiter und Laborleiter können die Analytica zur Fortbildung nutzen. (Archiv: Vogel Business Media)
Weiterbildung

Fortbildungsangebote für Laborexperten

Wer seinen Besuch auf der Analytica 2010 mit einer Weiterbildung verbinden will, sollte eines der Tagesseminare der Klinkner & Partner GmbH besuchen. Das unabhängige Beratungshaus bietet im Rahmen der Messe auch dieses Jahr wieder ein umfassendes Angebot an Kursen für Labormitarbeiter und Laborleiter.

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Bildergalerien

„Forschung ist die Umwandlung von Geld in Wissen, Innovation ist die Umwandlung von Wissen in Geld.“  Dr. Alfred Oberholz, Vorsitzender des Ausschusses Forschung, Wissenschaft und Bildung im VCI und Mitglied des Vorstandes bei Evonik Industries.  (Bild: LaborPraxis)
Chemische Forschung

Forschungsaufwendungen steigen auf Rekordwert

Mit den bisher höchsten Investitionen in Forschung und Entwicklung (FuE) rechnet die deutsche chemische Industrie für 2008: Die Branche wird in diesem Jahr etwa 9,68 Milliarden Euro hierfür aufwenden. Dies sagte Dr. Alfred Oberholz, Vorsitzender des Ausschusses Forschung, Wissenschaft und Bildung im VCI, am 6. August anlässlich einer Pressekonferenz in Frankfurt.

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