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Der erste Schritt, um an den Schatz im Lignin zu gelangen: Holzhackschnitzel werden in einer Kugelmühle zerkleinert und mit Schwefelsäure versetzt. Die Säure spaltet das Biopolymer in seine einzelnen Bestandteile auf. Diese lassen sich jetzt dank eines neuen Ansatzes von Mülheimer Chemikern auch besser weiterverarbeiten. (Bild: Frank Vinken)
Lignin

Forscher machen Lignin einfacher nutzbar

Die Rohstoffquelle Holz könnte sich künftig leichter anzapfen lassen. Chemiker des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung haben einen effizienten Weg gefunden, die Bestandteile des Biopolymers Lignin einfacher nutzbar zu machen. Durch den Einsatz von zwei Katalysatoren lässt sich bei relativ niedrigen Temperaturen das Lignin aufbereiten.

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Bildergalerien

Können beim Fotografieren mit Smartphones oder Tablets bald elektrische Irisblenden die Lichtmenge und Schärfentiefe kontrollieren? (gemeinfrei)
Lichtmenge und Schärfentiefe

Auch für das Smartphone: Elektrische Irisblende für Minikameras

Fotografen nutzen Irisblenden, um die einfallende Lichtmenge zu kontrollieren und die Schärfentiefe einzustellen. Auf Grund ihrer Größe und des Energieverbrauchs sind den herkömmlichen Blenden jedoch Grenzen gesetzt: Sie können nicht in Minikameras wie bei Smartphones oder Tablets zum Einsatz kommen. Anders sieht es mit den mikrotechnisch hergestellten Blenden aus, an denen Physiker der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) und Chemiker der Universität Osnabrück derzeit arbeiten. Sie entwickeln eine elektrisch steuerbare Irisblende, die sich auch für Minikameras eignet.

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Gesteine des Pongolabeckens in Südafrika.  (Axel Hofmann/University of Johannesburg)
Bisher älteste Sauerstoffoase entdeckt

Wo kam der Sauerstoff auf unsere Erde?

Geowissenschaftler der Universität Tübingen finden in fast drei Milliarden Jahre alten Ablagerungen Hinweise auf frühe sauerstoffproduzierende Bakterien. In dieser bisher ältesten bekannte Sauerstoffoase reicherte sich der Sauerstoff im Wasser schon lange vor der sogenannten „Großen Sauerstoffkatastrophe“ an. Einige hundert Millionen Jahre später führte die stetig steigende Anreicherung des Sauerstoffs zur Oxidation der Atmosphäre – was die Arten und die Vielfalt des Lebens in seiner heutigen Form erst möglich gemacht hat.

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Sanofi-Generaldirektor Paul Hudson hatte für Irritationen gesorgt, als er deutlich gemacht hatte, dass die USA bei dem Impfstoff gegen Corona Vorrang hätten. (Sanofi)
America first?

Sanofi-Chef löst Empörung über Bevorzugung der USA bei Corona-Impfstoff aus

Sanofi-Generaldirektor Paul Hudson hat mit Äußerungen über eine mögliche Bevorzugung der USA bei einem künftigen Corona-Impfstoff in Frankreich breite Empörung ausgelöst. Auch Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron schaltete sich in die Debatte ein. Der Präsident setze sich für eine koordinierte und multilaterale Reaktion ein, damit ein möglicher Impfstoff für alle als ein öffentliches Gut verfügbar sei, heißt es aus Regierungskreisen.

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