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Das räuberische Wimperntierchen Tetrahymena thermophila ernährt sich von Bakterien.  (© L. Becks)
Räuber-Beute-Beziehungen

Auch Bakterien haben Feinde – und verteidigen sich um fast jeden Preis

Auch Bakterien haben Feinde – im Wasser ernähren sich zum Beispiel einzellige Wimperntierchen, die sogenannten Ciliaten, mit Vorliebe von den Mikroben. Diese schützen sich mit diversen Tricks vor den Räubern, welche die Ciliaten wiederum auszuhebeln versuchen. So entsteht ein evolutionärer Wettlauf um die besten Verteidigungs- und Angriffswaffen. Wissenschaftlern zufolge bleibt Beutetieren wie den Bakterien langfristig nichts Anderes übrig, als die Schutzmechanismen aufrechtzuerhalten, selbst wenn der Aufwand dafür so hoch ist, dass sie kaum noch Nachkommen produzieren können.

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Wird das Herz durch Sport belastet, gilt das als gesund. Eine Belastung durch Bluthochdruck jedoch macht es krank. Warum ist das so? Und stimmt das immer?  (gemeinfrei)
Auf die Pausen kommt es an

Stimmt das immer? Sport ist gut fürs Herz, Bluthochdruck schlecht

Wird das Herz durch Sport belastet, gilt das als gesund. Eine Belastung durch Bluthochdruck jedoch macht es krank. Warum ist das so? Und stimmt das immer? Forscher des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und des Universitätsklinikums Heidelberg haben neue Erkenntnisse gewonnen, wonach ein bislang nicht erkannter Signalweg vor Herzschwäche schützt oder diese auslöst – je nach Art der Belastung.

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Bildergalerien

Bei der Multiplen Sklerose greift das Immunsystem die Myelinhülle der Nervenfasern an. Im Bild: Illustration eine Nervenzelle (gemeinfrei)
Multiple Sklerose

Zellulärer Selbstverdauungsprozess löst Autoimmunerkrankung aus

Durch Autophagie bauen Zellen ihre eigenen Bestandteile ab und verwerten diese. Forschende der Universität Zürich (UZH) zeigen nun, dass Autophagie in bestimmten Abwehrzellen dazu führt, dass das Immunsystem körpereigene Bestandteile des zentralen Nervensystems angreift. Dank den Erkenntnissen suchen die Wissenschaftler nach neuen Ansätzen, um Autoimmunerkrankungen wie die Multiple Sklerose zu behandeln.

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Mit Laserlicht lässt sich die Konzentration von Biomolekülen in einer Probe sichtbar machen. (Bild: Fraunhofer IPA)
Tumormarker

Tumormarker direkt im Blutstropfen analysieren

Im Blut wimmelt es nur so von Proteinen. Nicht einfach, hier spezielle Tumormarker zu finden, die auf eine Krebserkrankung hindeuten. Eine neue Methode, die ohne aufwändige Probenvorbereitung auskommt, stellt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung auf der Analytica vor. Sie erlaubt die Diagnostik in einem einzigen Schritt.

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