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Das Bild zeigt ein negativ kontrastiertes SARS-CoV-2-Partikel, aufgenommen mit einem Transmissions-Elektronenmikroskop und koloriert an der Universität Marburg. (Martin Schauflinger)
Potenzieller Corona-Impfstoff in der Herstellung

Klinische Prüfung von Corona-Impfstoff im September

Zahlreiche Forschungsprojekt weltweit arbeiten an Corona-Impfstoffen. Unter dem Dach des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) wollen Forscher der Philipps-Universität Marburg, des DZIF, der Ludwigs-Maximilians-Universität München und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf im September einen Impfstoff in die klinische Prüfung bringen. Derzeit befindet dieser sich in der Herstellung.

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Mithilfe eines Gerätes am Handgelenk wollen Münchner Wissenschaftler den menschlichen Schlaf charakterisieren.  (gemeinfrei)
Aktimeter misst Bewegungen

Das Schlaflabor im eigenen Bett

Chronobiologen der Ludwig-Maximilians-Universität München wollen mithilfe eines so genannten Aktimeters das Schlafverhalten untersuchen. Vorteil ihrer Methode: Der Proband kann dies in den eigenen vier Wänden durchführen und muss sich nicht in die ungewohnte Umgebung eines Schlaflabors begeben.

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Bildergalerien

Zu jenen Bakteriengruppen, die unter der Abkürzung ESKAPE geläufig und massiv für die steigenden Antibiotika-Resistenzen bei nosokomialen Infektionen verantwortlich sind, gehört auch Klebsiella pneumoniae. (gemeinfrei)
Antibiotika-Resistenzen

Keimkiller: Körpereigenes Peptid aus Speichel wirkt gegen antibiotikaresistente Keime

Es ist gleichsam reflexartig, dass man eine kleine Wunde an der Hand zum Mund führt und mit Speichel benetzt. Ein bestimmtes im Speichel aber auch in Tränenflüssigkeit, in weißen Blutkörperchen oder auf der Haut vorhandenes Peptid wirkt antibakteriell. Nun hat ein internationales Forscherteam den Wirkmechanismus des Peptids erforscht und dabei festgestellt, dass es auch gegen antibiotikaresistente Keime wirkt. Antibiotika-Resistenzen sind weltweit rasant auf dem Vormarsch.

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Der Schimmelpilz Rhizopus microsporus var. oligosporus (Quelle: www.mycology.adelaide.edu.au/)
Wirkstoffforschung

Schädling im Reisfeld als Helfer gegen Krebs

Ein 30 Jahre altes Rätsel ist gelöst: Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI) und der Universität Tübingen ist es gelungen, einen wichtigen Schritt in der Herstellung des gegen Krebs wirksamen Naturstoffes Rhizoxin des Schimmelpilzes Rhizopus microsporus zu entschlüsseln.

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Verschiedene 3-Aminophenol-Konformere in einem Molekülstrahl werden in einem elektrischen Feld räumlich getrennt und zur gezielten Reaktion mit Kalziumionen gebracht, die durch Kühlung mit Laserlicht im Raum lokalisiert werden. (Bild: Uni Basel)
Kontrolle chemischer Reaktionen

Reaktivität einzelner Konformere präzise untersuchen

Die vollständige Kontrolle chemischer Reaktionen ist ein grosses Ziel in der Chemie. Nun ist es Wissenschaftlern erstmals gelungen, einzelne Konformere eines Moleküls mit elektrischen Feldern auszusortieren und gezielt zur Reaktion zu bringen. Durch Analyse der Reaktionsgeschwindigkeiten konnte ein Zusammenhang zwischen der räumlichen Struktur der aussortierten Moleküle und ihrer chemischen Reaktivität hergestellt werden.

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