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Prof. Dr. Christian Drosten und Doktorandin Sabine Gläsker arbeiten im Sicherheitslabor am SARS-Erreger.  (Bild: Lannert/Uni Bonn)
SARS

Neuartige Strategie im Kampf gegen SARS & Co

Wissenschaftler unter Federführung der Universitäten Bonn und München haben einen neuartigen Ansatz gefunden, wie sich im Körper auf einen Schlag verschiedene Viren bekämpfen lassen. Die Krankheitserreger nutzen bestimmte Proteine ihrer Wirte, um sich zu vermehren. An dieser Stelle greift der neue Breitspektrum-Ansatz ein: Er unterbricht diese Signalkette, ohne den Körperzellen zu schaden.

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Fledermaus der Art Neoromicia cf. zuluensis: Wissenschaftler aus Südafrika und des Universitätsklinikums Bonn stellten im Kot dieses Tiers ein Virus fest, das genetisch so eng wie bislang kein anderes mit dem MERS-CoV übereinstimmt. (Bild: M Corrie Schoeman/University of KwaZulu-Nata)
MERS-Coronavirus

Stammt das MERS-Coronavirus aus Afrika?

Der so genannte MERS-Coronavirus (MERS-CoV), erstmals 2012 in Saudia-Arabien diagnostiziert, ruft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf den Plan. Aufgrund der wachsenden internationalen Besorgnis über MERS-CoV hat die WHO bereits ein Ernstfall-Gremium aus Experten eingerichtet. Um den Virus effizient bekämpfen zu können, müssen vor allem die Infektionswege identifiziert werden. Wissenschaftler der Uni Bonn haben jetzt gemeinsam mit südafrikanischen Kollegen neue Erkenntnisse hierzu gewonnen.

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Bildergalerien

Auf Borkum werden seit 2009 Verschiebungen der Salz-Süßwassergrenze erforscht. (Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik)
Trinkwasser

Borkum und der Klimawandel: Salz im Grundwasser?

Was in anderen Teilen der Welt u.a. als Folge des Klimawandels schon heute akut ist, kann auch bei uns in küstennahen Regionen zum Problem werden: Durch absinkende Grundwasserspiegel vordringendes Salzwasser kann das Trinkwasser gefährden. Auf Borkum werden daher seit 2009 Verschiebungen der Salz-Süßwassergrenze erforscht. Durch die permanente Messung kann das gefährliche Vordringen von Salzwasser rechtzeitig erkannt werden.

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Viele Diabetespatienten benötigen Insulinspritzen, um ihre Zuckerwerte stabil zu halten.  (gemeinfrei)
Diabetes

Das körpereigene Immunsystem kann Insulin regulieren

Wenn bei Diabetespatienten die Insulinproduktion versagt, sind Entzündungsprozesse dafür verantwortlich. Zur Therapie dieser Erkrankung könnte das körpereigene Immunsystem beitragen: Forscher von Universität und Universitätsspital Basel haben nun einen Regelkreis gefunden, der die Insulinproduktion bei Übergewichtigen aufrechterhalten könnte.

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