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Ausgewachsener Marmorkrebs (Procambarus virginalis).  (© Lyko/DKFZ)
Natürliche Klone des Marmorkrebses

Die „Tausend Töchter“ des Klon-Krebses und wie sie der Krebsforschung helfen

Eine Genom-Untersuchung hat bewiesen, dass alle Exemplare des Marmorkrebses von einem einzigen Muttertier abstammen. Vor rund 30 Jahren entstand der Urklon in einem Aquarium. Seither können sich die Tiere – demnach allesamt weiblich – auch ohne Männchen erfolgreich und massenhaft ausbreiten. Dies zeigt eine aktuelle Veröffentlichung von Wissenschaftlern des DKFZs. Die klonale Genom-Evolution der Krebse könnte auch Erklärungen für Vorgänge in Tumoren liefern und damit der Krebsforschung helfen.

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Strömung der Zellflüssigkeit in einem Wurm-Embryo: Mit einem neuen Mikroskop lässt sich die Strömungsrichtung verändern. Als Folge davon dreht sich die Körperachse des Embryos um.  (© MPI f. molekulare Zellbiologie und Genetik)
Die Mikroskopie wird interaktiv

Mikroskopie 4.0? Mit neuem Mikroskop Bewegungen innerhalb von Zellen steuern

Bewegungen innerhalb von Zellen, z.B. winzige Strömungen der Zellflüssigkeit, sind vermutlich essenziell für die embryonale Entwicklung komplexer Organismen. Direkt geprüft werden konnte dies jedoch bislang nicht, da solche intrazellulären Strömungen bisher nicht gezielt verändert werden konnten. Nun aber hat ein Forscherteam erstmals eine Möglichkeit gefunden, Bewegungen in lebendigen Zellen und Embryonen zu beeinflussen und gerichtet zu steuern

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