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Blick auf eine fremde Welt: Wenn der Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko sich der Sonne nähert, verdampfen gefrorene Gase unterhalb der Oberfläche und reißen winzige Staubpartikel mit sich. (© ESA/Rosetta/MPS for OSIRIS Team MPS / UPD / LAM / IAA / SSO / INTA / UPM / DASP / IDA )
Das Rezept für einen Kometen

Kometenstaub: Chemische Zusammensetzung von Chury entschlüsselt

Der Staub, den der Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko ins All spuckt, besteht etwa zur Hälfte aus organischen Molekülen. Zudem gehört das Material zu dem ursprünglichsten und kohlenstoffreichsten, das in unserem Sonnensystem bekannt ist; es hat sich seit seiner Entstehung kaum verändert. Zu diesen Ergebnissen kommt das Team von COSIMA – ein Instrument der Raumsonde Rosetta, die den Kometen untersucht hat. In ihrer aktuellen Studie analysieren die beteiligten Forsche so umfassend wie nie zuvor, aus welchen chemischen Elementen sich Kometenstaub zusammensetzt.

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Gemeinsam mit der Hyglos GmbH haben die Wissenschaftler am Uniklinikum Münster in den letzten Jahren einen neuen Wirkstoff gegen den gefürchteten Krankenhauskeim MRSA entwickelt und seine Wirkung untersucht. (Bild: Hyglos GmbH)
MRSA

Neuer Wirkstoff gegen gefürchtete Krankenhauskeime

Im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) schließen sich Wissenschaftler der Universitäten Tübingen, Münster und München zusammen und bereiten gemeinsam mit der Firma Hyglos die klinische Prüfung eines Wirkstoffs gegen den gefürchteten Krankenhauskeim Staphylococcus aureus. Methicillin-resistente Staphylococcus aureus-Keime, abgekürzt MRSA, sind unempfindlich gegen viele der gebräuchlichen Antibiotika.

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Als „Sporozoiten“ werden die einzelligen Malaria-Erreger beim Mückenstich auf den Menschen übertragen. Antikörper, die durch eine natürliche Infektion induziert werden, markieren das wichtigste Protein der Sporozoiten, das CSP (rot). (© Wardemann/DKFZ)
Tropenkrankheit Malaria

Malaria: schützende Antikörper nach natürlicher Infektion

Gegen Malaria gibt es nach wie vor keine wirksame Impfung. DKFZ-Wissenschaftler untersuchten nun, wie das Immunsystem des Menschen auf die natürliche Infektion mit dem Malariaerreger reagiert. Bei der Analyse einzelner Immunzellen fanden sie heraus, dass das Abwehrsystem Antikörper produziert, die Mäuse vor der Krankheit schützen. Außerdem bilden sich langlebige Gedächtniszellen, die diesen Antikörper bei Bedarf erneut produzieren. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Impfstoffe der nächsten Generation gezielter zu entwickeln.

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Bildergalerien

Auswirkungen eines gesteigerten Calcium-Einstroms in Adenom-Zellen: Eine Erhöhung der Calcium-Konzentration steigert die Aldosteronproduktion und das Zellwachstum. (Bild: Forschungszentrum Jülich)
Bluthochdruck

Genetische Ursache für Bluthochdruck entdeckt

Bei immer mehr Patienten diagnostizieren Ärzte primären Hyperaldosteronismus. Dabei handelt es sich um eine Form des Bluthochdrucks, die durch eine Überproduktion des Nebennierenhormons Aldosteron gekennzeichnet ist. Ein internationales Team mit Beteiligung von Jülicher Wissenschaftlern hat eine neue genetische Ursache für dieses Krankheitsbild gefunden.

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Winziges Moos mit mehr Genen als der Mensch (Bild: Pflanzenbiotechnologie/Universitaet Freiburg)
Pflanzenbiotechnologie

Einfache Moose übertreffen Menschen in der Anzahl ihrer Gene

Auf genetischer Ebene sind Moose komplexer als Menschen: Eine Gruppe deutscher, belgischer und japanischer Wissenschaftler, die der Biologe Prof. Dr. Ralf Reski von der Universität Freiburg koordiniert hat, beschreibt in einer aktuell veröffentlichten Studie die 32.275 proteinkodierenden Gene des Laubmooses Physcomitrella patens. Dies sind ungefähr 10.000 Gene mehr als das menschliche Genom enthält.

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Der Biochemiker Günther Daum vom Institut für Biochemie der TU Graz erforscht die Abläufe des Fettstoffwechsels (Bild: TU Graz/Lunghammer)
Fettabbau

So regulieren Enzyme den Fettabbau

Fett als Fluch und Segen: Besonders in der sommerlichen Freibad-Saison sind Fettdepots beim Menschen eher unerwünscht. Pflanzen hingegen werden durch angesammelte Fette besonders nährstoffreich. Bei genauerer Erforschung der fettabbauenden Funktion haben Günther Daum und die Doktorandin Claudia Schmidt vom Institut für Biochemie der TU Graz festgestellt: Unter bestimmten Bedingungen sind die Enzyme „ruhig gestellt“ und setzen den Fettabbau aus.

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