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Prof. Rudolf Merkel an einem konfokalen Fluoreszenzmikroskop: Merkel und seine ehemalige Mitarbeiterin Dr. Cornelia Monzel (heute Institut Curie in Paris) haben eine neue Methode gefunden, um Schwingungen von Biomembranen mit Hilfe dieses speziellen Mikroskops zu messen. (Bild: Forschungszentrum Juelich)
Per Zufall zu neuer Messmethode

Jo-Jo-Effekt macht Schwingungen von Biomembranen sichtbar

Ein scheinbar gescheiterter Messversuch hat Jülicher Biomechanikern eine unerwartete Entdeckung beschert. Sie haben eine neue Methode gefunden, um Schwingungen von Biomembranen zu messen. Solche Messungen sind wichtig, um besser zu verstehen, wie diese hauchdünnen und sehr elastischen Trennschichten den Transport von Stoffen in Zellen beeinflussen. Mit der neuen Technik können Forscher Membranschwingungen in lebenden Zellen länger und flexibler als bisher erfassen. Daraus ergeben sich neue Forschungsperspektiven.

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Julian Kager bei der Arbeit am Bioreaktor. (TU Wien)
Prozessoptimierung im Bioreaktor

Penicillin aus dem Computer

Die Herstellung von Penicillin erfolgt in Bioreaktoren. Dort produziert ein spezieller Schimmelpilz in einem Nährmedium den begehrten Wirkstoff. Anders als bei rein synthetischen chemischen Prozessen ist die biologische Penicillin-Synthese sehr schwer zu modellieren. Doch genau das haben Forscher der TU Wien nun mit hoher Zuverlässigkeit geschafft. Dadurch lässt sich der Herstellungsprozess viel besser kontrollieren, heißt es von den Wissenschaftlern.

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