English China
FAU-Wissenschaftler haben zusammen mit internationalen Kolleginnen und Kollegen das Rätsel um die Härte von Perlmutt (im Bild das Perlmutt einer Abalone-Schnecke) geknackt. (Stephan E. Wolf)
Rätsel um harte Muschelschalen geknackt

Zahnimplantate aus Perlmutt?

Perlmutt gilt schon lange als eines der zähsten Materialien der Welt. Doch das Material, das Muschelschalen ihre außerordentliche Festigkeit und Widerstandskraft verleiht, ist weit aus komplexer als es die einzelnen Komponenten vermuten lassen. Nun haben Forscher das Geheimnis hinter diesen erstaunlichen Materialeigenschaften gelüftet

Weiterlesen
Der entzündungshemmende Wirkstoff Methylsalicylat lässt sich insbesondere aus der Birkenrinde gewinnen. (Christian Urban, Universität Kiel)
Methylsalicylat aus Birken

Entzündungshemmende Birkeninhaltsstoffe nachhaltig nutzen

Methylsalicylat kommt wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung in diversen Arzneimitteln zum Einsatz. Der Wirkstoff wird in der pharmazeutischen Industrie zum größten Teil auf synthetischem Wege hergestellt. Nun untersucht ein Interdisziplinäres Forschungsprojekt unter Leitung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) Methylsalicylat-Gehalte verschiedener Birkenarten. Ziel ist es, Alternativen zur synthetischen Herstellung des Wirkstoffs und zugleich nachhaltige Formen des Birkenanbaus zu entwickeln.

Weiterlesen
Im Volksmund wird Dopamin häufig als Glückshormon bezeichnet. Als Neurotransmitter ist es für eine Vielzahl von Körperreaktionen verantwortlich. (gemeinfrei)
Infektionen

Glückshormon Dopamin steuert Immunabwehr und schafft Zeitvorteil

Die sogenannten Keimzentren unserer Lymphknoten sind für eine möglichst spezifische Immunantwort gegen Pathogene essentiell. In ihnen hat ein internationales Forscherteam nun einen durch das „Glückshormon“ Dopamin gesteuerten Mechanismus entdeckt. Dabei konnten die Forscher einen fördernden Einfluss von Dopamin auf eine frühere und stärkere Bildung von Antikörpern feststellen. Eine über Neurotransmitter regulierte Antikörperbildung in den menschlichen Keimzentren ist bei Immunreaktionen gegen sich schnell vermehrende Erreger ein entscheidender Vorteil.

Weiterlesen

Bildergalerien

Die fleischfressenden Meeresschnecken sind bekannt für ihren Vergiftungsmechanismus, der den Tieren hilft, ihre Beute wie Fische oder Muscheln zu fangen und sich zu verteidigen.  (© Markus Muttenthaler)
Gift der Kegelschnecken

Schnecken gegen Schmerzen

Conotoxine sind äußerst potente Nervengifte, mit denen Kegelschnecken ihre Beute lähmen und töten. Das Gift dieser Meeresschnecken besitzt zudem hohes Potenzial für neue Wirkstoffe. Nun hat ein internationales Forscherteam untersucht, welche neuen Ansätze Conotoxine speziell für die chronische Schmerztherapie liefern.

Weiterlesen