Virologen vom Universitätsklinikum Heidelberg und vom Deutschen Krebsforschungszentrum zeigen: Eine neue Virusfamilie in Fischen gibt Einblicke in die Herkunft und in die Evolution des Hepatitis-B-Virus. Die Entdeckung ermöglicht die Rekonstruktion eines Stammbaumes von Hepatitis-B und verwandten Viren. Der Ursprung des Hepatitis-B-Virus steht mit dem Landgang der Wirbeltiere vor ca. 400 Millionen Jahren in Verbindung. Ein neues Gen führte zur Ausbildung einer Hülle und damit zu einer Spezialisierung auf Leberzellen.
Die Entwicklungen im Bereich der Genom- und Transkriptom-Untersuchungen lieferten in den letzten Jahren unzählige Daten zur Zusammensetzung „der mRNA“ einer Zelle. Unter Hochdruck versuchen Labore, den zehn- bis hunderttausenden Sequenzen Funktionen zuzuordnen.
Dass die Biotechnica nicht wie andere Veranstaltungen an der Labor-Bench halt macht, zeigen auch die von Capgemini organisierten Konferenzen im Convention Center.
Kann man die Lebenserwartung von Tieren vorhersagen? Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in haben eine Verbindung zwischen der Größe des Nukleolus und der Lebenserwartung entdeckt.
Zur Überwachung von organischen Kontaminationen in Reinstwässern haben sich die nass-chemische UV-Oxidation sowie die katalytische Verbrennungsoxidation etabliert. Sie messen den Gesamtkohlenstoff (TOC) als Parameter einer eventuellen Verunreinigung. Ein detaillierter Blick auf beide Techniken.
Morgens, 7 Uhr in Deutschland: Ankunft im Büro. Computer hochfahren und los geht's. Mittags eine halbe Stunde Pause, dann wieder an die Arbeit, vielleicht bis 17:00 Uhr. Jetzt wird der Computer ausgeschaltet. Endlich Feierabend!
Analytik Jena präsentierte auf der Biotechnica u.a. ein mobiles Labor zur DNA-Extraktion, das auch Nichtspezialisten erlaubt, molekulardiagnostisch zu arbeiten.
Bestimmte Formen frühkindlicher Epilepsien werden durch bislang unbekannte Mutationen eines Kalium-Ionenkanal-Gens (KCNA2) ausgelöst. Die entdeckten Veränderungen stören auf zwei Arten das elektrische Gleichgewicht im Gehirn: bei einigen Patienten ist der Kaliumfluss stark reduziert, während er bei anderen massiv erhöht ist. Beides kann zu schlecht behandelbaren epileptischen Anfällen sowie zu einem Stillstand oder Rückschritten in der geistigen und motorischen Entwicklung führen.
Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) ist Mitbegründer des Leibniz-Forschungsverbundes „INFECTIONS´21 – Transmission Control of Infections in the 21th Century“ (Übertragungskontrolle von Infektionen des 21. Jahrhunderts). Der neue Leibniz-Verbund erforscht die Kontrolle, Prävention und Bekämpfung von Infektionskrankheiten. An dem interdisziplinären Projekt sind 14 Leibniz-Institute und drei externe Partner beteiligt. Der Verbund wird für vier Jahre mit einem Gesamtvolumen von 600.000 Euro gefördert.