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Elektronenmikroskopische Aufnahmen und 3D-Modelle von Nackednaviren aus einem afrikanischen Buntbarsch ... (Ausschnitt) (© Universitätsklinikum Heidelberg)
Hepatitis-B

Ursprung des menschlichen Hepatitis-B-Virus in Fischen entdeckt

Virologen vom Universitätsklinikum Heidelberg und vom Deutschen Krebsforschungszentrum zeigen: Eine neue Virusfamilie in Fischen gibt Einblicke in die Herkunft und in die Evolution des Hepatitis-B-Virus. Die Entdeckung ermöglicht die Rekonstruktion eines Stammbaumes von Hepatitis-B und verwandten Viren. Der Ursprung des Hepatitis-B-Virus steht mit dem Landgang der Wirbeltiere vor ca. 400 Millionen Jahren in Verbindung. Ein neues Gen führte zur Ausbildung einer Hülle und damit zu einer Spezialisierung auf Leberzellen.

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Proteinbiosynthese

Zellfreie Proteinbiosynthese

Die Entwicklungen im Bereich der Genom- und Transkriptom-Untersuchungen lieferten in den letzten Jahren unzählige Daten zur Zusammensetzung „der mRNA“ einer Zelle. Unter Hochdruck versuchen Labore, den zehn- bis hunderttausenden Sequenzen Funktionen zuzuordnen.

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Bildergalerien

Bislang unbekannte Mutationen eines Kalium-Ionenkanal-Gens lösen bestimmte Formen frühkindlicher Epilepsien aus. (Johan Swanepoel/Fotolia.com)
Epilepsie

Neues Krankheitsgen für frühkindliche Epilepsie entdeckt

Bestimmte Formen frühkindlicher Epilepsien werden durch bislang unbekannte Mutationen eines Kalium-Ionenkanal-Gens (KCNA2) ausgelöst. Die entdeckten Veränderungen stören auf zwei Arten das elektrische Gleichgewicht im Gehirn: bei einigen Patienten ist der Kaliumfluss stark reduziert, während er bei anderen massiv erhöht ist. Beides kann zu schlecht behandelbaren epileptischen Anfällen sowie zu einem Stillstand oder Rückschritten in der geistigen und motorischen Entwicklung führen.

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TEM-Aufnahme: Tuberkulose-Granulom mit Mykobakterien. (Bild: Gudrun Wibbelt/ IZW)
Neuer Leibniz-Forschungsverbund

Infektionen des 21. Jahrhunderts

Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) ist Mitbegründer des Leibniz-Forschungsverbundes „INFECTIONS´21 – Transmission Control of Infections in the 21th Century“ (Übertragungskontrolle von Infektionen des 21. Jahrhunderts). Der neue Leibniz-Verbund erforscht die Kontrolle, Prävention und Bekämpfung von Infektionskrankheiten. An dem interdisziplinären Projekt sind 14 Leibniz-Institute und drei externe Partner beteiligt. Der Verbund wird für vier Jahre mit einem Gesamtvolumen von 600.000 Euro gefördert.

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