English China
Dr. Olivia Roth an der Pier des GEOMAR am Kieler Westufer. (Jan Steffen, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel)
Evolution der Schwangerschaft

Das Rätsel der männlichen Schwangerschaft

Zellteilung, Eier legen, lebende Junge gebären – die Natur kennt verschiedene Varianten, Nachwuchs auf die Welt zu bringen. Einen im gesamten Tierreich einzigartigen Weg nutzen Seepferdchen und die mit ihnen verwandten Seenadeln: Bei ihnen tragen die Männchen die Jungen bis zur Geburt aus. Was uns die männliche Schwangerschaft über die Evolution der Schwangerschaft und Brutpflege allgemein verraten kann, daran forscht die Evolutionsbiologin Dr. Olivia Roth und wird dafür vom Europäischen Forschungsrat mit einem „Starting Grant“ in Höhe von 1,5 Millionen Euro gefördert.

Weiterlesen
1 Die industrielle Hauptsyntheseroute von e-Caprolactam ausgehend von Cyclohexanon. Cyclohexanon wird im ersten Schritt mit Hydroxylamin zum entsprechenden Oxim umgesetzt. Die Beckmann-Umlagerung zum Lactam erfolgt durch Behandlung mit starker Säure unter Erhitzen. (Bild: Universität Graz)
Synthese

Kostengünstige Bio-Kaskade für Caprolactam-Synthese

ε-Caprolactam kommt als Monomer für die Herstellung von Nylon-6 bzw. Polyamid-6 zum Einsatz und findet breiteste Anwendung u.a. in der Textilindustrie oder bei der Herstellung technischer Formteile. Chemiker der Uni Graz haben nun ein neues, kostengünstigeres und umweltfreundlicheres Verfahren zur Herstellung des wichtigen Grundbausteins entwickelt.

Weiterlesen

Anbieter zum Thema

Bildergalerien

Experimenteller Aufbau zur Erzeugung, Speicherung und Kühlung hochgeladener Ionen (HCIs). (1): Elektronenstrahl-Ionenfalle (Electron Beam Ion Trap = EBIT) zum Erbrüten der HCIs, (2): Strahlrohr zum Abbremsen und Vorkühlen der Ionen, (3) Paulfalle CryPTEx mit lasergekühlten Be+-Ionen. Das Fluoreszenzlicht der Beryllium-Ionen wird mit einer CCD-Kamera beobachtet. (Bild: MPIK)
Hochgeladene Ionen

Laserspektroskopie an hochgeladenen Ionen

Wissenschaftler des Heidelberger Max-Planck-Instituts für Kernphysik, der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig und der Universität Aarhus in Dänemark haben erstmals die Coulomb-Kristallisierung von hochgeladenen Ionen demonstriert. Die neue Methode eröffnet das Feld der Laserspektroskopie von HCIs und bildet die Grundlage für neuartige Atomuhren und hochpräzise Tests der Variabilität von Naturkonstanten.

Weiterlesen
Miniaturisierte Gassensoren könnten künftig kostengünstig beispielsweise in Mobiltelefone eingebaut werden, um ihre Besitzer jederzeit vor gefährlichen Gasen wie Kohlenmonoxid zu warnen. (gemeinfrei)
Miniaturisierung optischer Gassensoren

Warnt bald das Smartphone vor gefährlichem Kohlenmonoxid & Co.?

In Deutschland sterben jedes Jahr mehrere hundert Menschen durch die toxische Wirkung von Kohlenmonoxid. Ein Internationales Forscherteam hat nun ein neues Konzept entwickelt, um die Wegstrecken optischer Signale, die auf einem Silizium-Chip geführt werden, drastisch zu vergrößern. Nach Angaben der Forscher ist damit ein Meilenstein in Richtung miniaturisierter Gassensoren erreicht, die zukünftig kostengünstig beispielsweise in Mobiltelefone eingebaut werden könnten, um ihre Besitzer als Frühwarnsystem jederzeit vor gefährlichen Gasen zu warnen.

Weiterlesen
Grünalgen auf der Oberfläche eines Teichs. Dank neuer Fettmoleküle in ihrer Zellmembran konnten sich die Vorgänger dieser Zellen vor über 600 Millionen Jahren massiv ausbreiten.  (gemeinfrei)
Ausbreitung von Grünalgen vor 600 Millionen Jahren

Globale Vereisung verschaffte Grünalgen Wettbewerbsvorteil

Grünlagen sind eine wichtige Nahrungsquelle für viele Lebewesen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena und vom Marum, Universität Bremen, haben nun gemeinsam mit Kollegen aus anderen Ländern herausgefunden, dass die Algen diese ökologische Bedeutung erst seit dem Ende einer globalen Vereisungsphase vor 635 Millionen Jahren besitzen. Den Forschern zufolge haben neuartige Fettmoleküle den Grünalgen einen Überlebensvorteil verschafft.

Weiterlesen