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„Seit bekannt ist, dass bereits ein kleiner Teil der DNA ausreicht, um Teilnehmer zu identifizieren, debattieren Forscher, ob und in welchem Ausmaß Gen-Datenbanken veröffentlicht werden dürfen“, erklärt Michael Backes, Professor für Kryptografie und IT-Sicherheit an der Universität des Saarlandes.  (Cispa)
Datenschutz bei medizinischen Studien

Forscher warnen vor möglichem Missbrauch von Gendaten

Die Gendaten klinischer Studien sind entscheidende Informationen für die Entwicklung und den Erfolg neuer Wirkstoffe. Experten des Kompetenzzentrums für IT-Sicherheit der Universität des Saarlandes warnen jetzt allerdings davor, dass diese ursprünglich anonymisierten Daten durch relativ geringen Aufwand Personen zugeordnet werden können. Erfahren Sie in diesem Artikel, welche Tipps die Informatiker gegen solchen Missbrauch geben.

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Abb. 1 Durchflusszytometrischer Nachweis des HLA-B27-Antigens auf T-Lymphozyten. Details siehe Bildergalerie. (Archiv: Vogel Business Media)
Durchflusszytometrie

Schneller Nachweis humaner Leukozyten-Antigene

Die Bestimmung des humanen Leukozyten-Antigen HLA-B27 ist in der Rheuma-Diagnostik seit vielen Jahren etabliert. Für die preiswerte und schnelle Diagnostik steht eine auf Durchflusszytometrie basierende Methode zur Verfügung, die in über 99 Prozent der Fälle ein eindeutiges Ergebnis liefert. Benötigt werden nur 0,2 Milliliter EDTA- oder Heparin-Blut. Die Bestimmung ist auch nach drei bis fünf Tagen noch zuverlässig möglich.

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Bei dem neuartigen faserbasierten Fabry-Pérot Resonator befinden sich hochreflektierende Spiegel auf den Endflächen von Glasfasern.  (KIT)
Sensor

Nanoteilchen sichtbar machen

Nanopartikel sind so klein, dass man sie unter einem optischen Mikroskop meist nicht sehen kann. Forschende am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben nun einen Sensor entwickelt, der nicht nur Nanoteilchen aufspüren, sondern auch ihre Beschaffenheit bestimmen und ihre räumliche Bewegung nachverfolgen kann.

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Gaschromatographie

Vollständiges PCB-Profil gaschromatographisch in zwölf Minuten bestimmen

Hohe Geschwindigkeit bei gleichzeitig niedrigen Nachweisgrenzen: Diese Forderung an die Analytiker ist oft nur schwer in die Tat umzusetzen. Die Wissenschaftler des Research Institutes for Chromatography (RIC) in Belgien machen am Nachweis von polychlorierten Biphenylen (PCB) aus Altöl vor, dass Schnelligkeit und genaue Ergebnisse kein Widerspruch sein müssen. Hierbei setzen sie auf eine GC-Methode mit der Festphasenextraktion als Probenvorbereitung.

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