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Allergene Allergen Sellerie aufspüren

| Redakteur: Frank Jablonski

Allergien wachsen sich mehr und mehr zu einer Volkskrankheit aus. Für die Produktion und den Vertrieb von allergenfreien Lebensmitteln ist es daher wichtig, Nachweismethoden für Sellerie und Co. an der Hand zu haben.

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„Sellerie ist ein verstecktes Allergen, da es vielen Lebensmitteln als Gewürz zugesetzt ist“, erklärt Prof. Dr. Klaus-Dieter Jany, Mitglied des CEF-Panels bei der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit. (Bild: LABORPRAXIS)
„Sellerie ist ein verstecktes Allergen, da es vielen Lebensmitteln als Gewürz zugesetzt ist“, erklärt Prof. Dr. Klaus-Dieter Jany, Mitglied des CEF-Panels bei der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit. (Bild: LABORPRAXIS)

Hannover – 30 bis 40 Prozent aller Lebensmittelallergien im deutschsprachigen Raum gehen auf Sellerie zurück. „Sellerie ist ein verstecktes Allergen, da es vielen Lebensmitteln als Gewürz zugesetzt ist“, erklärt Prof. Dr. Klaus-Dieter Jany, Mitglied des CEF-Panels bei der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit.

Was jedoch bei Gluten-, Soja- und Milchspuren zuverlässig funktioniert - nämlich der schnelle und sensitive Nachweis - ist bei Sellerie schwierig. Der Grund ist, dass seine Allergene denen aus Karotte und Petersilie sehr ähnlich sind.

Als ersten Zwischenschritt hin zu einem sensitiven Schnelltest für Sellerieallergene haben Biotechnologen von Micromol nun einen Ein-Schritt-Immunoassay entwickelt. MicroMol ist ein privates Unternehmen, das fachübergreifende mikrobiologische und molekularbiologische Beratungs- und Labor-Dienstleistungen für die Pharma-, Lebensmittel- und Kosmetikindustrie erbringt.

Das Karlsruher Unternehmen arbeitet momentan an der Entwicklung von Schnelltests für Sellerieallergene bei dem die identifizierten Peptidsequenzen als Basis für die Herstellung Allergen-spezifischer Antikörper/Seren und für die Etablierung des Allergen spezifischen Testsystems verwendet werden.

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