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Innovationspreis Binder-Innovationspreis an Professor Grashoff verliehen

| Redakteur: Doris Popp

Die Deutsche Gesellschaft für Zellbiologie (DGZ) zeichnet alljährlich herausragende Forschung im Bereich der Zellbiologie mit dem Binder-Innovationspreis aus. Die Ehrung wurde in diesem Jahr an Prof. Dr. Carsten Grashoff vom Max-Planck-Institut für Biochemie für die Entwicklung von Methoden vergeben, welche eine quantitative Analyse mechanischer Kräfte in Zellen ermöglichen.

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Prof. Dr. Carsten Grashoff (Mitte) vom Max-Planck-Institut für Biochemie freut sich über die Auszeichnung.
Prof. Dr. Carsten Grashoff (Mitte) vom Max-Planck-Institut für Biochemie freut sich über die Auszeichnung.
(Bild: Binder)

Tuttlingen – Groß war die Freude bei Professor Dr. Grashoff, dass seine seit elf Jahren andauernde Forschungsarbeit im Bereich der molekularen Kräfte in Zellen auch öffentlich honoriert wurde. Die Preisverleihung war aber nicht nur für den renommierten Forscher etwas Besonderes, auch für Binder selbst, schließlich war es schon der 20. Preisträger in der Geschichte des Binder-Innovationspreises seit 1998.

Prof. Dr. Grashoff konnte die Jury im Vorfeld der Veranstaltung damit überzeugen, dass er ein Verfahren entwickelt hat, mit dem man molekulare Kräfte in lebenden Zellen messen kann. Zur Visualisierung setzt er FRET-basierte Biosensoren ein, wie sie schon für andere Zell-Interaktionen bekannt sind. So werden die winzigen Kräfte unter dem Mikroskop durch verschiedene Farben quantifizierbar. Diese neue Methode stellt ein potentes Universalwerkzeug zur molekularen Kräftemessung in Zellen dar und verspricht in unterschiedlichen Bereichen der Grundlagenforschung und medizinischen Forschung wie in der Krebsforschung neue Erkenntnisse. Prof. Grashoff will den mit 4000 Euro dotierten Binder-Innovationspreis für weitere Forschungsarbeiten an der Universität Münster einsetzen.

In den letzten elf Jahren hat Prof. Grashoff viele Zellen für seine Arbeit benötigt. Ohne die Hilfe von Begasungsbrutschränken wäre seine gesamte Forschungsarbeit im Labor nicht möglich gewesen. Umso mehr freut es Binder, Spezialist für Simulationsschränke für das wissenschaftliche und industrielle Labor, dieses Unterfangen weiter unterstützen zu können.

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