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UHPLC-Systeme Erweiterte KI-Funktionen und Labormanagement

| Redakteur: Doris Popp

Die neue Serie Nexera LC-40 UHPLC (Ultra HighPerformance Liquid Chromatography) von Shimadzu zeichnet sich laut Firmenangaben durch Wirtschaftlichkeit, Intelligenz und kompaktes Design aus.

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Nexera LC-40
Nexera LC-40
(Bild: Shimadzu)

Durch integrierte KI-Funktionen (Künstliche Intelligenz) können die UHPLC-Systeme Probleme automatisch erkennen und lösen. Die LC-40 vereinfacht das Labormanagement durch Gerätevernetzung und IoT-Funktionen (Internet der Dinge): Anwendern ist es damit möglich, den Gerätestatus zu überprüfen, die Ressourcenauslastung zu optimieren und einen höheren Durchsatz zu erreichen.

Die Nexera LC-40 erhöht die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit durch automatisierte Arbeitsabläufe – vom Start des Geräts bis zu seinem Abschalten. Der zeitgesteuerte Systemstart der Nexera LC-40 ermöglicht das Spülen der Säule, die Äquilibrierung, Grundlinienkontrolle und einen Systemtest automatisch auszuführen. Somit ist die UHPLC für die Analyse bereit, bevor die Labormitarbeiter am Arbeitsplatz ankommen.

Zusätzlich bietet der Flow-Pilot eine schrittweise Durchflussrate, um mögliche Säulenschäden durch plötzliche Druckanstiege zu verhindern. Intelligente automatische Diagnose- und Wiederherstellungsfunktionen ermöglichen es, Druckschwankungen zu überwachen und zu beheben, um eventuelle Störungen durch Luftblasen im System zu vermeiden.

Per Fernüberwachung der mobilen Phase und dem integrierten Management der Verbrauchsmaterialien soll das System die Betriebszeit und Zuverlässigkeit maximieren. Die Echtzeit-Überwachung des Füllstands der mobilen Phase erlaubt dem Laborpersonal, Messreihen effizient durchzuführen und direkt zu erkennen, falls vor dem Start der Analyse die verbleibende Restmenge an mobiler Phase nicht ausreichen sollte. Zusätzlich verfolgt die Nexera LC-40 den Zustand der Verbrauchsmaterialien und informiert den Benutzer, sobald Teile ersetzt werden sollten. Dies erlaubt den Anwendern, das System mit höchster Leistung zu betreiben. Laboranalytiker können Geräteparameter in Echtzeit eingeben und die Chromatogrammen über einen Web-Browser auf ihren mobilen Geräten anzeigen lassen. Die maximale Probenkapazität des Systems beträgt mit Plattenwechsler bis zu 44 Mikrotiterplatten, die durchgehend temperaturgesteuert analysiert werden können.

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