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Harze Für die Affinitätschromatographie

| Redakteur: Doris Popp

Merck hat die Harze Eshmuno P Anti-A und Eshmuno P Anti-B für die Affinitätschromatographie vorgestellt.

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Harze Eshmuno P Anti-A und Eshmuno P Anti-B für die Affinitätschromatographie
Harze Eshmuno P Anti-A und Eshmuno P Anti-B für die Affinitätschromatographie
(Bild: Merck)

Sie wurden speziell zur Entfernung von Anti-A- und Anti-B-Isoagglutinin-Antikörpern im Rahmen der Herstellung von Immunglobulin (Ig)-Therapien aus Blutplasma entwickelt. Spuren von Anti-A- und Anti-B-Antikörpern in Plasmaderivat-Ig können bei Patienten, die eine plasmabasierte Behandlung erhalten, zu ernsten hämolytischen Ereignissen, auch mit tödlichem Ausgang, führen. Die chromatographischen Aufbereitungsschritte mit Eshmuno-P-Harzen dienen der gezielten Depletion von Anti-A- und Anti-B-Antikörpern und sollen das Risiko der Patienten für mit Plasmaderivat-Ig-Therapien einhergehenden Nebenwirkungen reduzieren. Der Sicherheitszuwachs für die Patienten geht dabei ohne negative Auswirkungen auf die Prozesskosten einher, da die Harze ohne Leistungsverlust mit saurer oder basischer Aufreinigung für 200 Zyklen oder mehr eingesetzt werden können, heißt es in einer Pressemitteilung von Merck.

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