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Raman-Spektroskopie im tiefen UV Immunglobuline messen – Probe schonen

Quelle: Pressemitteilung

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Mit einem neuen Raman-Spektrometer soll die Messung von Immunglobulinen gelingen, ohne die Probe durch das UV-Licht zu schädigen. Möglich wird dies durch einen speziellen Anregungslaser.

Das UV-Raman-Spektrometer Odin: Ein kompaktes Instrument, das eine schnelle und hochpräzise Raman-Charakterisierung von komplexen biologischen Materialien ermöglicht.
Das UV-Raman-Spektrometer Odin: Ein kompaktes Instrument, das eine schnelle und hochpräzise Raman-Charakterisierung von komplexen biologischen Materialien ermöglicht.
(Bild: Toptica Photonics)

Als neues Tief-UV-Resonanz-Raman-Spek­trometer soll das Odin von IS-Instruments (IS-I) und Toptica die Messung von Biopharma-Produkten erleichtern. Das System kombiniert den neu entwickelten Tief-UV-Laser Topwave 229 und ein räumlich aufgelöstes Heterodyn-Spektrometer mitsamt einer vollreflektierenden Rückstreu-Raman-Sammelsonde in einem kompakten Gerät. Die Beschädigung der Proben durch eine längere UV-Laserbestrahlung wurde durch die Einführung eines dynamischen Probenpositionierungstisches entscheidend reduziert, heißt es in einer Pressemeldung.

Mit seiner kurzen Wellenlänge und einer ultraschmalen Laserlinienbreite (< 1 MHz, entspricht < 4 x 10-5 cm-1) liefert der Laser die Spezifikationen, die an eine Anregungsquelle im Bereich der UV-Ramanspektroskopie und UV-Fluoreszenzspektroskopie gestellt werden. Das neue Raman-Spektrometer erlaubt es laut Hersteller, Spektren in einem Bruchteil der Zeit die bisher verfügbare Systeme benötigen aufzunehmen und besticht darüber hinaus durch seine Stabilität, Kompaktheit und Benutzerfreundlichkeit. Im Zuge einer Messkampagne wurden erfolgreich die Raman-Spektren zahlreicher biochemischer Proben in unterschiedlicher Konzentration erfasst, darunter Immunglobulin (IgG), Tryptophan und eine Reihe von Domänen-Antikörperproben (dAb). Die hervorragenden Linearitätseigenschaften des Geräts ermöglichten die quantitative Analyse der Proben. Für IgG wurde eine Nachweisgrenze < 0,1 mg/ml ermittelt. Analytica 2022: Halle A1, Stand 301

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