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Röntgenfluoreszenzanalyse Qualität und Störungsursachen mittels RFA analysieren

Autor / Redakteur: Oliver Gehrmann* / Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Eine gleichbleibende Qualität chemisch-pharmazeutischer Produkte ist heute von herausragender Bedeutung. Beeinträchtigende Faktoren wie Ablagerungen auf Produktionsanlagen können jedoch durch moderne Analytik wie die Röntgenfluoreszenzanalyse oft minutenschnell aufgespürt werden.

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Abb. 1: Mit dem Röntgenspektrometer vom Typ S8 Tiger, Bruker AXS, Karlsruhe, können die Currenta-Analytiker automatisch mehrere Proben hintereinander messen.
Abb. 1: Mit dem Röntgenspektrometer vom Typ S8 Tiger, Bruker AXS, Karlsruhe, können die Currenta-Analytiker automatisch mehrere Proben hintereinander messen.
(Bild: Currenta)

Es passiert immer wieder, dass sich bei Produktionsprozessen in Anlagen Störstoffe ablagern. Die Folgen reichen von ungenügender Produktqualität über Schäden an den Maschinen bis hin zum extrem teuren kompletten Ausfall einer Produktionsanlage. Zunächst ist häufig unklar, was sich zum Beispiel in Kessel oder Rohr abgesetzt hat. Der Labor-Dienstleister Currenta Analytik bietet hier mit seinen Röntgenfluoreszenz- (RFA) Geräten durch eine Übersichtsanalyse rasch eine qualitative und semiquantitative Bestimmung der elementaren Zusammensetzung der Rückstände.

„Binnen Minuten erhalten Anlagenbetreiber mitunter den entscheidenden Hinweis auf die Ursache und können so schnell Gegenmaßnahmen ergreifen“, verspricht Dr. Hans-Christian Mans, Leiter des Fachgebietes Elementanalytik, und ergänzt: „Dank unserer technischen Ausstattung und Expertise können wir für unsere Industriekunden oft eine sehr rasche Lösung ihres Problems finden.“ Sollten bei der Ursachenforschung weitere Analyseergebnisse erforderlich sein, so kann effizient auch auf den breitgefächerten Methodenverbund der Currenta zurückgegriffen werden.

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Somit können neben allen modernen Methoden der Elementanalytik auch die Chromatographie (HPLC, GC), die Spektroskopie (IR, NMR, MS) oder diverse physikalische Verfahren (DSC, DTA usw.) für diese Aufgabe sinnvoll eingesetzt werden.

Kundenbeispiel aus dem Chempark

Aber auch die regelmäßige und zuverlässige Überwachung der Qualität von Eingangsstoffen und Produkten verhindert kostspielige Überraschungen und Produktionsausfälle. „Mittels der Röntgenfluoreszenzanalyse können wir unseren Kunden in vielen Fällen eine optimale Lösung bieten“, erläutert der Elementanalytik-Spezialist Mans. Zum Beispiel auch für ein im Chemiepark ansässiges Unternehmen. Die Analysegeräte eines Chempark-Partners waren ausgefallen. Schnelle, kompetente Hilfe war gefragt, denn ein längerfristiger Ausfall bringt den gesamten Produktionsprozess zum Stillstand.

Durch die vorherige Methodenübertragung konnte das Unternehmen die Currenta-Analysegeräte optimal nutzen. So war es ihm möglich, die eigene Anlage mit höchster Qualität weiter zu betreiben – sogar über das Wochenende.

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