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Geschäftszahlen für die ersten neun Monate 2020 Starkes profitables Wachstum bei Sartorius

Redakteur: Doris Popp

Sartorius hat die ersten neun Monate 2020 mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten bei Umsatz und Gewinn abgeschlossen.

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Vorstandsvorsitzender Joachim Kreuzburg: „Das dritte Quartal war von einer fast unsere gesamte Produktpalette betreffenden hohen Nachfrage gekennzeichnet“.
Vorstandsvorsitzender Joachim Kreuzburg: „Das dritte Quartal war von einer fast unsere gesamte Produktpalette betreffenden hohen Nachfrage gekennzeichnet“.
(Bild: Sartorius)

Göttingen – „Das dritte Quartal war von einer fast unsere gesamte Produktpalette betreffenden hohen Nachfrage gekennzeichnet“, sagte der Vorstandsvorsitzende Joachim Kreuzburg. „Zu dem starken organischen Wachstum kamen zusätzliche Impulse aus der sehr positiven Entwicklung unserer letzten Akquisitionen sowie aus Vorbereitungen unserer Biopharmakunden für die Produktion von Coronavirus-Impfstoffen und Covid-19-Therapeutika. Erfreulich sind die im Geschäft mit Laborprodukten zu verzeichnenden Erholungs- und teilweise auch Nachholeffekte, vor allem in Nordamerika und Asien. Wir erwarten, das Gesamtjahr am oberen Ende oder sogar etwas oberhalb unserer zum Halbjahr angehobenen Prognose abschließen zu können, allerdings kann die weitere Entwicklung der sich aktuell wieder verschärfenden Pandemiesituation darauf einen deutlichen Einfluss haben.“

In den ersten neun Monaten steigerte Sartorius den Konzernumsatz um 25,2 Prozent auf 1.680,0 Millionen Euro, nominal um 23,9 Prozent. Die Sparte Bioprocess Solutions setzte ihre dynamische Entwicklung des ersten Halbjahres fort, und auch die etwas konjunktursensitivere Sparte Lab Products & Services entwickelte sich in dem pandemiebedingt herausfordernden Umfeld vor allem im dritten Quartal positiv. Die von Danaher Ende April 2020 übernommenen Geschäfte sowie die Mehrheitsübernahme von Biological Industries im Dezember 2019 trugen erwartungsgemäß rund 6 Prozentpunkte zum Umsatzwachstum des Konzerns in den ersten neun Monaten bei, während sich der Nettoeinfluss der verschiedenen pandemiebedingten Effekte auf gut plus 6 Prozentpunkte belief. Noch stärker als der Umsatz legte der Auftragseingang mit einem Plus von 37,8 Prozent (nominal: +36,3 Prozent) auf 1.956,5 Millionen Euro zu, davon entfielen rund 10 Prozentpunkte auf die vorgenannten Pandemieeinflüsse. Der Ertrag des Sartorius-Konzerns erhöhte sich im Verhältnis zum Umsatz deutlich überproportional. Mit 488,7 Millionen Euro lag das operative EBITDA um 35,3 Prozent über dem Vorjahreswert von 361,1 Millionen Euro; die entsprechende Marge stieg von 26,6 Prozent auf 29,1 Prozent. Bei dem erheblichen Anstieg der Profitabilität spielten in erster Linie deutliche Skaleneffekte in der Sparte Bioprocess Solutions eine Rolle, aber auch die in einigen Bereichen in Folge der Pandemie geringeren Kosten. Die jüngsten Akquisitionen wirkten sich nicht nennenswert auf die Ergebnismarge aus, während Wechselkurseffekte einen verwässernden Einfluss von etwa einem halben Prozentpunkt hatten. Der maßgebliche Konzernnettogewinn stieg im Verhältnis zum Umsatz um 37,9 Prozent auf 211,2 Millionen Euro. Der Gewinn je Stammaktie lag bei 3,08 Euro (Vorjahr: 2,23 Euro), der Gewinn je Vorzugsaktie bei 3,09 Euro (Vorjahr: 2,24 Euro).

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