English China
PFAS-haltige Beschichtungen sorgen dafür, dass das Ei in der Pfanne nicht anbackt. In der Umwelt werden PFAS kaum abgebaut und werden von Umweltbehörden daher kritisch gesehen.  (Bild: Markus Bernards / Goethe-Universität Frankfurt)
PFAS

Neuartiger Katalysator sorgt für PFAS-Abbau

Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) besitzen eine oder mehrere äußerst stabile Kohlenstoff-Fluor-Bindungen, die dafür sorgen, dass sie sehr langlebige Verbindungen sind. Um sie in der Umwelt schneller abzubauen, haben Frankfurter Wissenschaftler nun einen Katalysator entwickelt, der die Kohlenstoff-Fluor-Bindungen schnell spaltet.

Weiterlesen

Anbieter zum Thema

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa führen zu anhaltenden Episoden von Durchfall, Fieber, Schmerzen und erheblichen psychischen Belastungen. Bisherige Behandlungen konzentrieren sich hauptsächlich auf das Immunsystem, da eine Fehlregulation der Immunantwort als Ursache betrachtet wird. Da jedoch viele Patienten nicht ausreichend auf diese Ansätze ansprechen, ist es wichtig, auch andere Krankheitsmechanismen zu erkunden, die über das Immunsystem hinausgehen, wie zum Beispiel Stoffwechselprozesse. (Symbolbild)  (Bild: © Maryna - stock.adobe.com)
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Wenn Darm und Mikrobiom nicht mehr kommunizieren

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, sind oft nur unzureichend zu behandeln. Ein Forschungsteam aus Kiel hat nun entdeckt, dass diesen Erkrankungen eine tiefgreifende Kommunikationsstörung zwischen dem Mikrobiom und dem Wirt zugrunde liegt. Dies führt zu einer reduzierten Stoffwechselaktivität im Darm. Eine individuell angepasste Ernährung könnte jedoch dazu beitragen, die gestörten Prozesse wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Weiterlesen
Trifluoressigsäure (TFA) zählt zur Gruppe der per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS) und reichert sich in der Umwelt und im Wasser an. Das Vorkommen dieser Substanz sowie deren Eigenschaften werden laufend untersucht. (Symbolbild) (Bild: © Irina - stock.adobe.com)
Gefährdungsbeurteilung von TFA

Doch fortpflanzungsgefährdend? Behörden bewerten Chemikalie in Wasser neu

Es tut sich was im Chemikalienrecht. Deutsche Behörden stufen TFA als fortpflanzungsgefährdend ein. Die Chemikalie wurde bereits 2016 im Trinkwasser nachgewiesen, liege derzeit aber noch in ungefährlichen Konzentrationen vor. Sie gelangt z.B. aus der Großindustrie in die Umwelt und Gewässer. Die Neueinstufung helfe laut Behörden dabei, den Eintrag von TFA künftig weiter zu verringern und Umwelt sowie die Gesundheit der Menschen zu schützen.

Weiterlesen

Bildergalerien

In der rechten Hälfte dieses Gewebeschnitts attackieren modifizierte Immunzellen, sogenannte CAR-T-Zellen, Tumorgewebe. Mit einem neuen Verfahren können sie durch PET-Bildgebung im Körper sichtbar gemacht werden (hier nachträglich überlagert).  (Bild: Volker Morath / TUM)
Der Weg von veränderten T-Zellen im Körper

Immun- und Gentherapien sichtbar machen

Immun- und Gentherapien bergen ein enormes Potenzial, jedoch gestaltet es sich als schwierig, ihre Wirkung im Körper zu verfolgen. Ein Forscherteam der Technischen Universität München hat nun einen neuen Ansatz entwickelt, der genetisch modifizierte T-Zellen, so genannte CAR-T-Zellen, im Körper aufspürt und die Wirksamkeit der Behandlungen sichtbar macht. Dies hilft bei der Entwicklung neuer Therapieformen.

Weiterlesen
Abb.1: Hauptgebäude der DSMZ am Science Campus Braunschweig-Süd (Bild: copyright DSMZ.de)
Bioressourcenarchiv am Leibniz-Institut DSMZ

Hüterin des Mikrokosmos: Die vielfältigste Bakteriensammlung der Welt

Seit mehr als 55 Jahren baut das Leibniz-Institut DSMZ sein Archiv von Bakterien und Viren aus. Die eingelagerten Proben gehen an Forschende aus aller Welt und helfen dabei, die biologische Vielfalt zu konservieren, Krebstherapien zu verbessern und einen Weg aus der Antibiotikakrise zu finden. Ein exklusiver Einblick in die Arbeitswelt der renommierten Forschungsinstitution.

Weiterlesen
Prof. Dr. Stephanie Ganal-Vonarburg ist Forschungsgruppenleiterin am Department for 
Biomedical Research (DBMR), Universität Bern, und Universitätsklinik für Viszerale Chirurgie und Medizin, Inselspital, Universitätsspital Bern. (Bild: zvg)
Gesunde Ernährung

Lipopolysaccharide steigern die Darmimmunität

Lipopolysaccharide findet man in fermentierten und wenig prozessierten Lebensmitteln wie Joghurt, Obst und Gemüse. In einer aktuellen Studie haben Schweizer Wissenschaftler nun einen Zusammenhang zwischen einer verbesserten Darmimmunität und einer Lipopolysaccharid-reichen Ernährung – vor allem im frühen Lebensphasen – entdeckt.

Weiterlesen