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Der Bioinformatiker Prof. Dr. Christoph Kaleta von der Uni Jena untersucht den Stoffwechsel von Bakterien - und das mit Methoden, die sonst für die Optimierung von industriellen Prozessen verwendet werden. (Bild: Jan-Peter Kasper/FSU)
Stoffwechsel

Optimale Stoffwechselwege in Bakterien berechnet

„Just in time“ – zu Deutsch: gerade rechtzeitig – nach dieser Devise werden heute längst nicht mehr nur Autos gebaut. Auch Flugzeuge, Handys oder Computer laufen nach dem Verfahren vom Band, bei dem alle benötigten Bauteile genau zu dem Zeitpunkt bereitgestellt werden, zu dem sie gebraucht werden. Auch in der Natur laufen Produktionsprozesse nach dem Just-in-time-Prinzip. Bioinformatiker der Universität Jena sind den Stoffwechselwegen von Bakterien nun auf den Grund gegangen.

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Dr. David Brenner, Erstautor der nun veröffentlichten ALS-Studie (privat)
Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose

Mehrere Gendefekte wohl für ALS verantwortlich

Prominente Betroffene wie der Forscher Stephen Hawking oder der ehemalige American-Football-Spieler Steve Gleason haben die relativ seltene neurodgenerative Erkrankung Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) in die öfentliche Aufmerksamkeit gerückt. Forscher der Ulmer Universitätsklinik für Neurologie haben gemeinsam mit schwedischen Kollegen nun weiter an den Ursachen für die ALS-Erkrankung geforscht. Ihre Erkenntnis: Bei ALS-Betroffenen kommen mehrere Gendefekte zusammen.

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Bildergalerien

„Unser Verfahren kommt dem Idealzustand der sofortigen Stromspeicherung in Form von Erdgas sehr nahe“, sagt Alexander Krajete, Gründer und Leiter des Unternehmens Krajete. (Bild: Krajete)
Methanspeicherung

Reaktionsschnelle Mikroorganismen produzieren Erdgas aus Überschussstrom

Neue Forschungsergebnisse der Technischen Universität Wien belegen die hohe Praxistauglichkeit von speziellen Mikroorganismen bei der Produktion von Erdgas. Ein auf sogenannten Archäa basierendes Verfahren wandelt CO2 und Wasserstoff in speicherbares Methan um. Eine jetzt abgschlossene Pilotstudie zeigt dabei, wie rasch Mikroorganismen auf plötzlich auftretende Stromspitzen mit der Produktion von einspeisefertigem Erdgas reagieren können.

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Pflanzen haben eine Art „Sehsinn“, mit dem sie Helligkeitsunterschiede wahrnehmen (Symbolbild). (gemeinfrei, DaniloFernando)
Funktionsweise lichtempfindlicher Proteine

Wie Pflanzen die Welt sehen

Menschen und Tiere können sehen, doch auch Pflanzen nehmen Lichtreize wahr. Die dafür zuständigen Proteine hat nun ein Forscherteam aus Gießen und Berlin genauer untersucht und wichtige Erkenntnisse über deren Struktur und Funktionsweise erhalten. Dies könnte helfen, gezielt bessere Nutzpflanzen für höhere Ernteerträge zu züchten.

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Eine von Varroa-Milben befallene Jungbiene.  (Universität Hohenheim / Bettina Ziegelmann)
Varroa-Milbe

Bienen-Parasit: Neues Medikament gegen gefährliche Varroa-Milbe entdeckt

Durchbruch im Kampf gegen gefährlichen Bienen-Parasiten? Anscheinend haben Imker Grund für Hoffnung: Erstmals gelang es Forschern der Universität Hohenheim in Stuttgart ein potentielles Medikament zu entwickeln, das befallene Bienenstöcke mit geringem Arbeitsaufwand über die Fütterung von der gefürchteten Varroa-Milbe befreien kann. Bei dem Medikament handelt es sich um einen alten Bekannten, der in der Humanmedizin auch als Antidepressivum zum Einsatz kommt.

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