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Arne Ludwig mit einem Objektträger, der die Probe des Festkörpers enthält, in den die Quantenpunkte eingebettet sind. (© RUB, Marquard)
Mikroskopie von Festkörpern

Auflösung von 30 Nanometern: Verfahren von Stefan Hell auf neues Niveau gehoben

Objekte, die kleiner sind als die halbe Wellenlänge des genutzten Lichts, lassen sich mit der herkömmlichen Lichtmikroskopie nicht betrachten. Ein Forscherteam hat es nun geschafft, die Auflösung für die mikroskopische Untersuchung von Festkörpern auf ein Einundreißigstel der Wellenlänge des genutzten Lichts zu vergrößern. Dazu nutzten die Forscher schaltbare Quantenpunkte, die sie in Festkörper einbetteten. Dies hebt nach Angaben der Forscher das mit dem Nobelpreis gewürdigte Verfahren der von Stefan Hell entwickelten Mikroskopie auf ein neues Niveau.

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Impfung gegen Gräserpollen Allergie: Vier Injektionen im ersten Jahr und einer Auffrischung im zweiten Behandlungsjahr sollen die Symptome um mindestens 25 Prozent lindern (gemeinfrei)
Erster Impfstoff gegen Heuschnupfen

Allergie gegen Gräserpollen: Schnelle Impfung statt langwierige Hyposensibilisierung?

Die ersten Pollen von Hasel und Erle lassen bei Allergikern in Deutschland bereits wieder Nase und Augen jucken. Die Heuschnupfen-Saison hat vielerorts begonnen. Gegen die später im Jahr auftretenden Gräserpollen sind weltweit rund 400 Millionen Menschen allergisch. Um Linderung zu bekommen, unterzieht sich manch einer von ihnen einer Hyposensibilisierung, für deren Erfolg meist eine konsequente, längerfristige Behandlung notwendig ist. Doch geht es zukünftig auch schneller? Österreichische Forscher haben nun den nach eigenen Angaben ersten wirksamen Impfstoff gegen Gräserpollen-Allergie entwickelt.

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Bildergalerien

Die Ölbohrinsel "Deepwater Horizon" war nach einer Explosion im April 2010 gesunken. Das Unglück führte zu einer verheerenden Ölpest im Golf von Mexiko. (Bild: U.S. Coast Guard)
Ölkatastrophe

Ölkatastrophen: Bakterien als Alternative zu giftigen Dispersionsmitteln

Internationale Wissenschaftlerteams haben die Wirkungsweise von zwei Bakterienarten entschlüsselt, die künftig zur Bekämpfung von Ölkatastrophen eingesetzt werden könnten. Was die beiden Baktieren Alcanivorax borkumensis und Oleispira antarctica in den Meeren leisten können, beschreiben Wissenschaftler der Helmholtz-Zentren für Umweltforschung und Infektionsforschung gemeinsam mit internationen Kollegen in zwei wissenschaftlichen Artikeln.

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Abb. 1: 2,5 Mio. Tonnen Zuckerrüben werden an den Standorten Minerbio und Pontelungo jährlich verarbeitet. (Bild: Coprob)
Laborautomation

Vollautomatische Qualitätsanalyse von Zuckerrüben

Die Zuckerrübe ist der Rohstoff, aus dem seit mehr als 200 Jahren Zucker in Europa gewonnen wird. Um sicherzustellen, dass die Qualitätsbewertung der Zuckerrüben standardmäßig und effizient erfolgt, vertraut die italienische Agrargenossenschaft Coprob auf ein computergestütztes Laborsystem sowie die automatisierte Probenahme und -vorbereitung.

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Ob Zahncremes, Deos oder Peelings – viele Kosmetikprodukte enthalten solche Mikroplastik-Partikel als „sanfte Abrasiva“ also Schleifmittel. (Stephan Glinka / BUND)
Mikroplastik in Hautpflegeprodukten

Cellulose statt Mikroplastik: Biologisch abbaubare Alternative für Kosmetik

Nach wie vor wird in kosmetischen Pflegeprodukten Mikroplastik eingesetzt, obwohl die umweltschädigenden Folgen hinlänglich bekannt sind. Winzige Mikroplastik-Partikel, die in Peelings und anderen Hautpflegeprodukten als „sanfte Abrasiva“ (Schleifmittel) dienen sollen, gelangen über die Abwassersysteme ins Meer und schließlich in unsere Nahrungskette. In einem Forschungsprojekt hat das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS gemeinsam mit Partnern Materialien getestet, die Mikroplastik in Kosmetikprodukten ersetzen können und biologisch abbaubar sind. Im Fokus: Partikel aus Cellulose.

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