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Der Hippocampus, ist eine der in besonders viele Funktionen involvierten Regionen des Gehirns. In diesem bildausschnitt ist seine Struktur sichtbar gemacht mit dem in Jülich und Düsseldorf entwickelten Verfahren PLI (Polarized Light Imaging). (Forschungszentrum Jülich / Markus Axer)
Meta-Analyse für die Neurowissenschaft

3D-Atlas der Gehirnfunktionen

Wie das Gehirn die beeindruckende Vielfalt unseres Denkens, Fühlens und Handelns hervorbringt, wird seit Jahren mit bildgebenden Verfahren wie der funktionellen Magnetresonanztomographie erforscht. Dennoch ist es schwierig, die genauen Funktionen einzelner Hirnregionen zweifelsfrei zu identifizieren. Hilfe könnte eine umfassende Meta-Analyse der gewaltigen Datenmengen aus vergangenen Studien bringen, sagen Jülicher und Düsseldorfer Neurowissenschaftler. Sie wollen durch eine übergreifende Studie Zusammenhänge aufdecken, die in den Einzelstudien verborgen blieben, und so eine Funktionskarte des menschlichen Gehirns erstellen.

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Bildergalerien

Drosophila-Fliege im Erinnerungstest: Wenn das schwarze Ablenkobjekt auf dem Bildschirm verschwindet, muss die Fliege sich an ihr ursprüngliches Ziel erinnern. (AG Strauss, Johannes Gutenberg Universität)
Gedächtnisschwäche von alten Fruchtfliegen

Wie ein Protein das Gedächtnis kontrolliert

Nicht nur beim Menschen lässt das Gedächtnis mit zunehmendem Alter nach. Auch Tiere wie die Fruchtfliege entwickeln eine altersabhängige Gedächtnisschwäche. Im mittleren Lebensalter zwischen 30 und 40 Tagen zeigen die Insekten Defizite beim Geruchsgedächtnis und der kurzfristigen Orientierung. Wissenschaftler der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (JGU) fanden nun heraus, dass bei Fruchtfliegen ein Protein für die Gedächtnisleistung entscheidend ist, das auch bei der Alzheimer-Krankheit eine wichtige Rolle spielt.

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