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Das interdisziplinäre Team der CAU will ein Messgerät entwickeln, das rund um die Uhr die wichtigsten Nährwerte direkt im Boden erfasst. Landwirtinnen und Landwirten soll es eine optimale, datenbasierte Düngung ermöglichen. (Bild: Zimmermann/Gerken)
Sensoren gegen Überdüngung

Batteriebetriebene Mini-Labore für den Acker

In Landwirtschaft steckt eine Menge chemisches Know-How, insbesondere bei der Düngung der Felder. Die Nährstoffe müssen schließlich möglichst passgenau auf die Saat eingestellt werden, wobei Überdüngung und ein Überschreiten von Grenzwerten zu vermeiden sind. Damit das gelingt, braucht es zuverlässige Kontrollmöglichkeiten. Dafür entwickelt ein Team der Uni Kiel nun Mini-Sensoren, die Laborwerte des Bodens direkt vor Ort im Feld bestimmen sollen.

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Beim Grillen entstehen auch Schadstoffe und Feinstaub. Fraunhofer Forscher wollen diese Geruchsbelästigung und Gesundheitsgefährdung minimieren (Symbolbild). (Bild: gemeinfrei, Joshua Kantarges)
Emissionsmessung beim Holzkohlegrill

Grillen im Labor – für bessere Luft

Herzhafte Burger und saftige Spareribs – was für Grill-Fans ein Traum ist, stellt für manche Nachbarn eine Geruchsbelästigung durch den Rauch des Holzkohlengrills dar. Und in der Gastronomie sind Mitarbeiter sogar regelmäßig den dabei entstehenden Feinstaub-Partikeln ausgesetzt. Am Fraunhofer Institut für Bauphysik untersuchen Forscher, wie sehr Holzkohlegrills tatsächlich die Luft verschmutzen und wie sich Schadstoff- und Geruchsemissionen vermeiden lassen.

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Das atomare Modell zeigt ein Indium-Einzelatom (blau), das mittels Silizium-Atom (rot) in einem Graphen-Kohlenstoff-Kristallgitter (schwarz) verankert ist. (Bild: TU Wien)
Einzelatom-Katalyse

Wie ein Atom vor Anker geht

Der kleinstmögliche Katalysator ist ein einzelnes Atom. Doch wie hält man Einzelatome auf einer Oberfläche getrennt voneinander? Das hat ein Forscherteam der TU Wien untersucht und gezeigt, wie sich Atome auf Trägermaterialien verankern lassen.

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Bildergalerien

Im Projekt „PoC-BoSens“ wurde ein Biosensor-Prototyp entwickelt, der Infektionskrankheiten innerhalb von 15 Minuten zuverlässig diagnostizieren kann. (Bild: Messe Düsseldorf/www.fotografie-wiese.de)
Point-of-Care-Diagnostik

Ein Biosensor für mehrere Krankheiten

Im vom Fraunhofer IZM koordinierten Projekt „PoC-BoSens“ hat ein transnationales Team aus verschiedenen Fachbereichen einen Biosensor-Prototypen entwickelt, der Infektionskrankheiten innerhalb von 15 Minuten zuverlässig diagnostizieren kann. Möglich ist das durch eine Kombination photonischer Flaschenmikroresonatoren aus Glasfasern und einem Mikrofluidiksystem. Dadurch ist Point-of-Care-Diagnostik für mehrere Krankheiten gleichzeitig denkbar. Im Interview sprach Projektkoordinatorin Dr. Alethea Vanessa Zamora Gómez darüber, vor welchen Herausforderungen die Forschenden dabei standen und wie das PoC-System letztendlich funktioniert.

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