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Verteilung von Teilchen in einem Mikrokanal mit geradlinigen (oben) und mit welligen Seitenwänden (unten) (Christian Göppner)
Blutzellen per Strömung trennen

Ein Mikrokanal macht die Welle

Blutzellen durch einen schmalen Kanal pumpen, um gesunde und kranke Zellen zu unterscheiden. Mit der richtigen Kanalform soll dies für bestimmte Krankheiten möglich sein. Simulationen von Forschern der Universität Bayreuth zeigen nämlich, dass sich die kranken Zellen durch die Strömung abtrennen lassen. So könnte zum Beispiel die Schwere der Erkrankung eingeschätzt werden.

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Hubert Dinse testet in einem Labor den Tastsinn von Probanden. (© RUB, Marquard)
Neurowissenschaften

Unter Stress lernen unsere Sinne nicht

Stress ist für viele Menschen Alltag – manche lieben ihn, andere macht er krank. Aber was macht Stress eigentlich mit unseren Sinnen? „Dass Stress das Abrufen von Erinnerungen verhindern kann, war uns schon bekannt. Jetzt wissen wir, dass Stress auch einen deutlichen Einfluss auf unsere Wahrnehmung hat“, erklärt Dr. Hubert Dinse die Ergebnisse einer aktuellen Studie.

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Bildergalerien

Das Enzym MHETase ist ein riesiges komplex gefaltetes Molekül. MHET-Moleküle aus PET-Kunststoff docken an einer aktiven Stelle im Inneren der MHETase an und werden dort aufgespalten.  ((c) M. Künsting/HZB)
Nachhaltiges Recycling von PET?

„Molekulare Schere“ für Plastikmüll entschlüsselt

Plastik ist heutzutage allgegenwärtig - nicht nur in Alltagsgegenständen, sondern auch nahezu überall in der Umwelt. Eine Tatsache, die zu letzterer Problematik führt: Nur ein winziger Bruchteil der Kunststoffe wird aktuell durch energie- und kostenintensive Verfahren recycelt. Nun haben Forscher die Struktur des Enzyms eines „Plastik fressenden Bakteriums“ entschlüsselt, das zusammen mit einem zweiten Enzym in der Lage ist, den weit verbreiteten Kunststoff PET in seine Grundbausteine zu zerlegen. Ebnet diese „molekulare Schere“ nun den Weg für ein nachhaltiges Recycling von PET?

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Abb. 1b: Die Mikrobioreaktoren in ihrem Rack (Bild: Sartorius)
Zellkulturentwicklung

Microbioreaktor reduziert Zeit- und Kostenaufwand

Im Vergleich zu klassischen Medikamenten sind biopharmazeutisch hergestellte Therapeutika derzeit noch relativ teuer. Neben einer frühzeitigen Selektion von Säugetier- oder Insektenzelllinien, die hohe Proteintiter exprimieren, ermöglicht die Optimierung der Proteingewinnung mithilfe von Microscale-Bioreaktoren eine signifikante Reduktion von Kosten im Entwicklungsprozess.

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Wie bestimmte Schadstoffe unsere Landschaften langfristig belasten und verändern werden, untersucht jetzt ein neuer multidisziplinärer Forschungsverbund. (gemeinfrei)
Sonderforschungsbereich

Wie sich Schadstoffe in Wasser und Boden langfristig verhalten

Nitrate, Herbizide, organische Verbindungen oder Mikroschadstoffe aus Arzneimitteln und Kosmetika: wie sich diese Schadstoffe in Fließgewässern, Grundwasser und Boden verhalten, ist hochkomplex und im Detail meist wenig vorhersagbar. Wie derartige Schadstoffe unsere Landschaften tatsächlich langfristig belasten und verändern werden, untersucht jetzt ein neuer multidisziplinärer Forschungsverbund.

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