English China
In der Waschmashine finden Mikroorganismen ein zu Hause, die sich von schonenden 30-Grad-Waschgängen nicht vertreiben lassen. (gemeinfrei, Engin Akyurt)
Waschmaschinenkeime

Stinker-Bakterien im 30-Grad-Waschgang

Frisch gewaschen, aber trotzdem müffelt es? Schuld sind Mikroben, die sich von Schonwaschgängen bei 30 Grad nicht klein kriegen lassen. Diesen Waschmaschinenkeimen ist ein Forscherteam der Hochschule Furtwangen auf der Spur. Sie entschlüsseln die versteckten Botschaften der Mikroben und wollen langfristig deren Gestank abschalten.

Weiterlesen
Abb. 1: Von Salmonellen befallene Zellen (Makrophagen blau, Monozyten türkis), abgestorbene Salmonellen (nur gelb) und lebende Salmonellen (gelb und rot). (Bild: Universität Basel, Biozentrum)
Typhus

Wie der Typhus-Erreger Salmonella dem Immunsystem entkommt

Die lebensbedrohliche Krankheit Typhus ist das Ergebnis eines fortlaufenden Kampfes zwischen dem bakteriellen Erreger Salmonella und den Abwehrzellen des Körpers. Wie es dem Typhus-Erreger dabei immer wieder gelingt, dem Immunsystem zu entkommen, hat jetzt die Forschungsgruppe von Prof. Dirk Bumann am Biozentrum der Universität Basel herausgefunden.

Weiterlesen
 (Watson-Marlow Fluid Technology Group)
Chemikaliendosierung

Extra langlebig: Dosierpumpen

Pumpen sind naturgemäß einer großen Belastung ausgesetzt. Idealerweise gibt es wenig bewegliche Einzelteile und möglichst wenig medienberührende Teile. Um die Langlebigkeit von Dosierpumpen zu steigern, hat Watson Marlow spezielle Bauelemente entwickelt, die ihre Pumpen besonders robust machen.

Weiterlesen
Abb. 1: Nutzung des Chemotion-ELN durch Wissenschaftler des „MoMaF“-Konsortiums. (KIT)
Hürden beim Datenaustausch überwinden

Einheitliche digitale Plattform für Chemie und Materialwissenschaft

Wissenschaftliche Projekte profitieren von der Zusammenarbeit vieler Köpfe. Der dafür notwendige freie Informationsfluss scheitert mitunter jedoch an einigen Hürden beim Datenaustausch. In Karlsruhe will ein Kompetenzzentrum für Forschungsdatenmanagement und Daten­analyse das nun ändern – mit einer einheitlichen digitalen Plattform zur Haltung und Verarbeitung von Daten aus Chemie und Materialwissenschaften.

Weiterlesen

Bildergalerien

Beim Essen wird nicht nur Nahrung, sondern auch eine Menge von Bakterien aufgenommen. (© bernardbodo - Fotolia.com)
Bakterien, Nährstoffe & Immunsystem

Jede Mahlzeit löst eine Entzündung aus

Beim Essen wird nicht nur Nahrung, sondern auch eine Menge von Bakterien aufgenommen. Der Körper muss den eingenommenen Zucker verteilen und gleichzeitig die Bakterien bekämpfen. Dabei kommt es zu einer Entzündungsreaktion, die bei Gesunden schützend wirkt und das Immunsystem aktiviert. Bei Übergewichtigen dagegen fällt die Entzündungsreaktion so heftig aus, dass sie zu Diabetes führen kann.

Weiterlesen
Abb. 1 Halbtechnischer Bioreaktor mit 150-l-Volumen zur Gewinnung von biotechnologischen Produkten. (Archiv: Vogel Business Media)
LC-MS/MS

Werkzeug für die Bioprozessentwicklung: LC-MS/MS

Für die Untersuchung biologischer Systeme und zur Unterstützung einer effizienten Bioprozessentwicklung gewinnt die Information über die intrazellulären Metabolitkonzentrationen eine immer größere Bedeutung. Die Tandem Massenspektrometrie als sensitiver und selektiver Detektor gekoppelt mit Flüssigkeitschromatographie, kurz LC-MS/MS, erlaubt die Quantifizierung einer Vielzahl stark polarer bis ionischer Metaboliten des zentralen Kohlenstoffwechsels.

Weiterlesen
Mathematik im Romanesco. Seine spiralartige Struktur basiert auf der Fibonacci-Zahlenfolge, die in architektonischen Meisterwerken aber auch in der Natur häufig zu finden ist. (Jan-Peter Kasper/FSU)
Hilfreiche Mathematik für Lipidomics

Vielfalt natürlicher Fettsäuren folgt „Goldenem Schnitt“

Jenaer Bioinformatiker haben herausgefunden, dass sich die Zahl theoretisch möglicher Fettsäuren mit gleicher Kettenlänge, aber unterschiedlicher Struktur anhand der berühmten Fibonacci-Zahlenfolge ermitteln lässt. Wie sie berichten, nimmt die Zahl möglicher Fettsäure-Strukturen mit steigender Kettenlänge jeweils ungefähr um den Faktor 1,618 zu und folgt damit dem sogenannten „Goldenen Schnitt“. Die Zahl möglicher Fettsäuren berechnen zu können, ist für deren chemische Analytik („Lipidomics“) von großer Bedeutung.

Weiterlesen