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Ölförderplattform in der Nordsee (L. Vielstädte, GEOMAR)
Ölbohrungen als Quelle von Treibhausgasen

Aus alten Bohrlöchern in der Nordsee leckt Methan in ungeahntem Ausmaß

Bohrlöcher von Öl- und Gasbohrungen in der Nordsee könnten eine deutlich größere Quelle von Methan, einem starken Treibhausgas, sein als bisher angenommen. Das zeigt eine Studie, die Forschende des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel jetzt veröffentlicht haben. Demnach treten aus den die Bohrungen umgebenden Sedimenten große Mengen Methan aus, vermutlich über lange Zeiträume.

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Bildergalerien

Der menschengemachte Kohlendioxid-Ausstoß sorgt für einen Netto-Anstieg des weltweiten CO2-Gehaltes. (gemeinfrei, Tama66)
Klimawandel

CO2-Budget: In zehn Jahren ist die Erde „pleite“

Die Kohlendioxid-Emissionen steigen 2019 langsamer als in den Vorjahren – doch das reicht bei Weitem nicht. Wenn es so weitergeht, ist in zehn Jahren so viel zusätzliches CO2 in der Atmosphäre, dass die Globale Erwärmung auf über 1,5 °C im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter steigt. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Berichts des Global Carbon Projects. Rasante Einsparungen im schrumpfenden „CO2-Budget“ sind nötig.

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Ohne das Signal zur Enthüllung ihrer DNA werden die Adenoviren (rot) an den Kernporen-Strukturen der menschlichen Zelle (grün) gestoppt. (Michael Bauer, UZH)
Ansatz für anti-virale Therapie?

Startsignal für Virusinfektion entdeckt

Adenoviren sind bei Menschen weit verbreitet. Bei normaler Gesundheit steckt man eine solche Infektion meist weg, bei Immunschwäche kann sie jedoch lebensbedrohlich werden. Nun haben Forscher ein neues Protein entdeckt, welches das Signal für die Virusinfektion gibt. Dessen Blockierung könnte ein Ansatz für eine bisher nicht vorhandene anti-virale Therapie sein.

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