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Der menschengemachte Kohlendioxid-Ausstoß sorgt für einen Netto-Anstieg des weltweiten CO2-Gehaltes. (gemeinfrei, Tama66)
Klimawandel

CO2-Budget: In zehn Jahren ist die Erde „pleite“

Die Kohlendioxid-Emissionen steigen 2019 langsamer als in den Vorjahren – doch das reicht bei Weitem nicht. Wenn es so weitergeht, ist in zehn Jahren so viel zusätzliches CO2 in der Atmosphäre, dass die Globale Erwärmung auf über 1,5 °C im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter steigt. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Berichts des Global Carbon Projects. Rasante Einsparungen im schrumpfenden „CO2-Budget“ sind nötig.

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Bildergalerien

Ohne das Signal zur Enthüllung ihrer DNA werden die Adenoviren (rot) an den Kernporen-Strukturen der menschlichen Zelle (grün) gestoppt. (Michael Bauer, UZH)
Ansatz für anti-virale Therapie?

Startsignal für Virusinfektion entdeckt

Adenoviren sind bei Menschen weit verbreitet. Bei normaler Gesundheit steckt man eine solche Infektion meist weg, bei Immunschwäche kann sie jedoch lebensbedrohlich werden. Nun haben Forscher ein neues Protein entdeckt, welches das Signal für die Virusinfektion gibt. Dessen Blockierung könnte ein Ansatz für eine bisher nicht vorhandene anti-virale Therapie sein.

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Künstliche Kanäle erlauben einen schnellen und selektiven Wassertransport. (Erik Zumalt, Cockrell School of Engineering, The University of Texas at Austin)
Entsalzung per Membran

Wasserfilter nach Zellvorbild

Die Natur ist der Technik in vielen Bereichen einen Schritt voraus. So ist der Transport von Wasser durch die Zellmembranen in unserem Körper kein Problem. Die technische Anwendung von Membranen zur Entsalzung von Wasser ist bisher jedoch nur teuer und ineffizient möglich. Nun haben Forscher sich von der Biologie inspirieren lassen, und neue Membransysteme entwickelt, die herkömmliche Modelle bezüglich der Filterleistung um ein Vielfaches übertreffen sollen.

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Bakterienzellen (rot) auf einem programmierbaren Kompositmaterial aus Silica-Nanopartikeln (gelb) und Kohlenstoff-Nanoröhren (blau) (Niemeyer-Lab, KIT)
Programmierbare Nester für Zellen

Neues Kompositmaterial: Entwicklungshilfe für Stammzellen

Stammzellen brauchen eine geeignete Umgebung um zu wachsen und sich zu entwickeln. Ein neues Kompositmaterial von Forschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) soll genau das liefern: Es lässt sich für verschiedene Anwendungen maßschneidern und kann schonend und schnell abgebaut werden. Mögliche Anwendungen dieser Nester für Zellen liegen in der Medizin sowie im Design stromerzeugender Biohybridsysteme.

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Im „Campus der Sinne Erlangen“ wollen die Fraunhofer-Institute IIS und IVV sowie die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg gemeinsam mit Unternehmen menschliche Sinneserfahrungen erforschen und digital umsetzen.  (gemeinfrei)
Digitale Sensorik

Riechen, schmecken, hören – Auf dem Weg zur Digitalisierung der menschlichen Wahrnehmung

Multisensorische digitale Systeme sollen künftig menschliche Sinneswahrnehmungen nachbilden und verstehen können. Im „Campus der Sinne Erlangen“ ist es Ziel, die Digitalisierung aller menschlichen Sinneserfahrungen in den Grundlagen zu erforschen und daraus konkrete neue Technologien und Dienstleistungen der digitalen Sensorik abzuleiten, die beispielsweise Menschen mit Wahrnehmungsbeeinträchtigungen im Alltag unterstützen könnten.

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