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Trockenpistole Trocknung kleiner Mengen bei gleichbleibender Temperatur

Redakteur: Doris Popp

Zur Trocknung kleiner Substanzmengen bei gleichbleibender Temperatur wird im Labor die Trockenpistole eingesetzt.

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Trockenpistole zur Trocknung kleiner Substanzmengen
Trockenpistole zur Trocknung kleiner Substanzmengen
(Bild: LABC-Labortechnik Zillger GbR)

Das Gerät nutzt gleichzeitig Wärme, Trockenmittel und Unterdruck. Die Trockenpistole der LABC-Labortechnik besteht aus einem kleinen elektrisch beheizten Ofen mit einer seitlichen Öffnung, in die das Gefäß mit der zu trocknenden Substanz eingeführt wird. Dazu wird die Substanz in einem Schiffchen aus Glas oder Hartporzellan in das Trockenrohr des Glas-Trockengefäßes geschoben. Der mit einem Trockenmittel (z.B. Kieselgur) gefüllte, nach unten gebogene Schliffkolben weist einen seitlichen Absperrhahn mit einer Schlaucholive auf, an dem man Vakuum anlegen kann. Der Temperaturbereich kann zwischen +30 °C bis +160 °C geregelt werden, wobei eine Temperaturkonstanz von ±1 °C aufgewiesen wird. In der Trockenpistole werden Flüssigkeiten verdampft und in ein Gefäß geleitet, in dem sich die Trockensubstanz befindet. Der Wasserdampf wird durch das Trockenmittel aufgenommen und chemisch oder physikalisch gebunden. Das Glas-Trockengefäß hat die Form einer Pistole. Hiervon leitet sich die Bezeichnung „Trockenpistole“ ab.

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