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LP-Dossier Klimaforschung

Wissenschaftler schlagen Alarm in Sachen Klima

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Der Klimawandel ist im vollen Gange – Starkwetter-Ereignisse in vielen Regionen der Erde sind hierfür ein Beweis. Was treibt Wissenschaftler in diesem extrem vielschichtigen Forschungsfeld um? Wir haben in unserem Dossier einige aktuelle Ergebnisse zur Klimaforschung zusammengestellt.

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Viele Experten machen die Klimaerwärmung für die derzeitigen, drastischen Wetterereignisse wie Dürren verantwortlich.
Viele Experten machen die Klimaerwärmung für die derzeitigen, drastischen Wetterereignisse wie Dürren verantwortlich.
(Bild: © f9photos - Fotolia)

Überschwemmungen, Dürreperioden oder Wirbelstürme – die Zahl außergewöhnlicher Wetterereignisse hat in den vergangenen Jahren drastisch zugenommen. Das Klima steht Kopf und viele Experten fordern jetzt eine Kehrwende in Sachen Klimapolitik. Immerhin: Bis auf Syrien haben Ende 2017 alle Länder das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet. Und obwohl – oder gerade weil – die USA durch Donald Trump ihren Austritt angekündigt haben, ist Klima ein Thema, das Menschen grenzübergreifend vereint.

Was Wissenschaftler derzeit in Sachen Klima umtreibt, präsentieren wir anhand einiger Beispiele in unserem Dossier Klimaforschung.

Korallen sind erstaunlich empfindliche Unterwasserbewohner. Die steigenden Meerestemperaturen machen ihnen daher besonders zu schaffen. Wie Korallenriffe dennoch den klimatischen Veränderungen trotzen können, lesen Sie hier:

Wie kommen Vögel mit den sich ändernden Klimabedingungen zurecht? Forscher geben Grund zur Hoffnung – zumindest für die stark verbreiteten Arten:

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Pflanzen sind durch zunehmende Dürreperioden stark von der Erderwärmung betroffen. Um widerstandsfähigere Sorte zu züchten, haben Biologen das Wurzelgeflecht von Pflanzen näher untersucht:

Warum ausgerechnet Russland und die USA entscheidend zur Verlangsamung des Klimawandels beitragen können, lesen Sie hier:

CO2-Emissionen durch Industrie und Verkehr sind ein wichtiger Faktor beim Klimawandel. Welche Länder die größten Mengen des Treibhausgases freisetzen, erfahren Sie in diesem Beitrag:

Die Energiewende soll den Klimawandel verlangsamen. Eine Bestandsaufnahme liefert das „Barometer der Energiewende 2019“ der Fraunhofer Institute. Um die Klimaziele 2050 zu erreichen muss Deutschland noch einiges tun...

Wie viel Eis schmilzt an den Polen? Wie verändern sich Temperaturen im Meer und Wasservorräte im Boden? Diese Fragen können Wissenschaftler mithilfe von Satellitendaten beantworten, die das Satellitenduo Grace über 15 Jahre lang im Orbit aufgezeichnet hat:

Der Klimawandel lässt Gletscher schmelzen und Stürme wüten. Doch auch unsere Gesundheit könnte durch steigende Temperaturen negativ beeinflusst werden. So warnen Forscher vor einer Zunahme an Herzinfarkten:

Muscheln sind nicht gerade die schnellsten. Auch Umweltveränderungen verarbeiten diese Lebewesen nur langsam. Anhand von ausgestorbenen Muschelgattungen können Wissenschaftler aber rekonstruieren, wie sich klimatische Veränderungen auf die Überlebenschancen der wirbellosen Tiere heute und in Zukunft auswirken können:

Welches Potenzial haben Wälder als CO2-Senke? Dieser Frage ist ein internationales Forscherteam mit Beteiligung des Karlsruher Instituts für Technologie nachgegangen:

Nicht nur Pflanzen sind gut für das Klima. Eine neu entdeckte Bakterienart könnte sich zusätzlich als Hilfe gegen die Freisetzung von Methangas erweisen, wie Forscher der Universität Wien berichten:

Wie Künstliche Intelligenz Klimakatastrophen der Zukunft vorhersagen könnte, lesen Sie hier:

Wie wirkt sich die Erderwärmung auf Tiere aus, die warmes Klima eigentlich gewöhnt sind? Dieser Frage gingen Forscher der Universität Zürich nach – bei einer Studie über Erdmännchen:

Wie kommen die Süßwasserfische Europas mit den Folgen des Klimawandels zurecht? Erfahren Sie hier, was steigende Wassertemperaturen für die Artenvielfalt im Süßwasser bedeuten:

Wie sich eine zunehmende Umstellung auf Bioplastik weltweit auf die CO2-Bilanz auswirken würde, haben Forscher der Universität Bonn modelliert – mit überraschendem Ergebnis:

Das Problem der Erderwärmung sozusagen an der Wurzel packen – dies planen Forscher der TU München. Sie wollen das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid mithilfe von Algen aus der Atmosphäre entfernen:

Pflanzen als Unterstützer im Kampf gegen den Klimawandel? Nicht, wenn es um das klimarelevante Treibhausgas N2O geht, wie eine Studie der Technischen Hochschule Bingen und der Universität Heidelberg zeigt:

Eine mikroskopische Gefahr: Krankheitserregende Keime wie Vibrionen mögen es warm und vermehren sich aufgrund der steigenden Meerestemperaturen zunehmend. Was das für Folgen haben kann, erklären Forscher vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres:

Fruchtfliegen breiten sich dank der globalen Erwärmung weiter aus. Wie die Verbreitung sich in den kommenden Jahrzehnten entwickeln wird, zeigt ein Modell von Forschern der ETH Zürich:

Der Sommer 2018 ist vielen als quälend heiß und trocken in Erinnerung geblieben. Doch bestätigen die Zahlen diese Empfindung? Fakten zur Dürreperiode 2018 erhalten Sie hier:

Die Sommerhitze 2018 hat vielen Bäumen schwer zugesetzt. Wie sieht eine Begrünung aus, die mit den langfristig steigenden Temperaturen in Deutschland fertig wird? Botaniker der Technischen Universität Dresden haben einen geeigneten Kandidaten im Auge:

Wenn das Eis bricht... Mit Computersimulationen untersucht ein internationales Forscherteam die Auswirkungen der Polschmelze auf den Meeresspiegel:

Schlimmer als angenommen? Ein Wissenschaftler warnt, dass wir die Folgen des Klimawandels noch unterschätzen:

Lesen Sie hier, welche gespenstische Auswirkung der Klimawandel auf die Korallenriffe in tropischem Flachwasser hat:

Wie sich Geckos dem Klimawandel anpassen und warum auch Schimpansen von der extremen afrikanischen Hitze gestresst sind, erfahren Sie in den folgenden beiden Artikeln:

Ein Plädoyer für den Mischwald:

Beunruhigende Prognose von Helmholtz-Forschern: Sollte die Erderwärmung weiter zunehmen, könnten u.a. einige Mittelmeer-Regionen Dürrezeiten von sieben Monaten erleiden.

Jesus soll Wasser in Wein verwandelt haben - Chemiker aus Bochum wandeln Kohlendioxid in einen Alkohol um. Was sie sich davon erhoffen, erfahren Sie in folgendem Beitrag:

Nicht die Vermessung der Welt, aber die Vermessung des Meeresspiegels haben sich Forscher der Technischen Universität München auf die Fahne geschrieben. Welche Technik sie dafür entwickelt haben, lesen Sie hier:

Nicht immer ist allein der Klimawandel schuld: Die frühere Blüte von Weizen ist Agrarforschern zufolge auch auf die Züchtung neuer Sorten zurückzuführen.

Wie untersucht man am besten die Ausbreitung von Abgasen in der Luft? Forscher machen vor-Ort-Messungen von Luftverschmutzungen in einem eigens ausgestatteten Flugzeug.

Was im Eis eingeschlossene Edelgase über die Klimageschichte verraten:

Anpassungsgenie Ameise: Wie die Krabbler der Klimaerwärmung trotzen:

Ist die Arktis bald geschmolzen? Beeindruckende und besorgniserregende Satellitenaufnahmen vom Eisverlust am Nordpol.

Sprinkleranlagen auf Feldern sollten besser der Vergangenheit angehören. Forscher sammeln Daten zum Kampf gegen Wasserknappheit und Ernteausfälle:

Wenn die kanadischen Wälder in Flammen stehen, kann dies klimatische Auswirkungen bis nach Europa haben. Zu diesem Ergebnis kommen Leipziger Klimaforscher.

Was haben Muscheln mit Klima zu tun? Forscher nutzen sie als Archiv unserer klimatischen Vergangenheit.

Das Ozonloch über der Antarktis hat weitreichendere Folgen als bisher angenommen. Eine Studie zeigt, dass es sogar den Niederschlag im 10.000 Kilometer entfernten tropischen Pazifik beeinflusst.

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