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Corona-Initiative BASF spendet über 100 Millionen Schutzmasken

| Redakteur: Alexander Stark

Im Rahmen der BASF-Hilfsaktion „Helping Hands“ im Kampf gegen die Corona-Pandemie spendet BASF 100 Millionen Mund-Nasen-Schutzmasken an die Bundesrepublik Deutschland. Zusätzlich spendet das Unternehmen dem Land Rheinland-Pfalz eine Million Masken.

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BASF spendet über 100 Millionen Atemschutzmasken an die Bundesrepublik Deutschland und das Land Rheinland-Pfalz.
BASF spendet über 100 Millionen Atemschutzmasken an die Bundesrepublik Deutschland und das Land Rheinland-Pfalz.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Ludwigshafen – Der Chemiekonzern BASF will mit der Initiative „Helping Hands“ den Kampf gegen Covid-19 unterstützen. Neben Hand-Desinfektionsmitteln gehört dazu auch die Bereitstellung von Schutzmasken. So will das Unternehmen nun der Bundesregierung und dem Land Rheinland-Pfalz eine Million Schutzmasken zur Verfügung stellen. Die Masken werden in China eingekauft und für den Versand nach Deutschland vorbereitet.

Die erste Maskenlieferung erwartet das Unternehmen voraussichtlich Anfang nächster Woche am Flughafen Frankfurt. Dort werden sie an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und an die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer übergeben. Der Konzern kommt für die Kosten des Einkaufs und des Transports der Masken auf. Die Verteilung der Masken erfolgt über das Bundesministerium für Gesundheit und in Rheinland-Pfalz durch das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung.

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Die Maskenspende ist eine von verschiedenen Initiativen der BASF-Hilfsaktion „Helping Hands“. Insgesamt engagiert sich BASF weltweit mit einer Summe von etwa 100 Millionen Euro in der Pandemie-Bekämpfung.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Produktion von Hand-Desinfektionsmitteln. BASF hat hierfür an Standorten wie Ludwigshafen, Düsseldorf und Münster-Hiltrup in kurzer Zeit neue Kapazitäten geschaffen und kann mit den erworbenen Rohstoffen bis zu eine Million Liter produzieren. Rund 150.000 Liter wurden bereits in der Metropolregion Rhein-Neckar und von anderen Konzern-Standorten an Kliniken und weitere Einrichtungen des Gesundheitswesens (Ärzte, Pflegeheime) kostenlos verteilt. Deutschlandweit werden nun auch Desinfektionsmittel über den digitalen Marktplatz des Verbands der Chemischen Industrie (Notversorgung Desinfektionsmittel) kostenlos vermittelt. Auch in Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Spanien, der Türkei und den USA hat das Unternehmen die Produktion von Desinfektionsmitteln aufgenommen, um sie für die Bekämpfung des Virus zu spenden.

Weltweit stellt BASF derzeit pro Woche rund 175.000 Liter Desinfektionsmittel kostenfrei zur Verfügung.

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