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„Einfachheit, Erweiterbarkeit und Genauigkeit“ – Neue Mikroskope für das Life Cell Imaging

| Redakteur: Marc Platthaus

Gunnar Schröder, Leiter Marketing Mikroskopie Europa bei Olympus, bei der Präsentation der neue Life-Cell-Imaging-Mikroskope.
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Gunnar Schröder, Leiter Marketing Mikroskopie Europa bei Olympus, bei der Präsentation der neue Life-Cell-Imaging-Mikroskope. (Bild: Olympus)

Während des European-Microscopy-Kongresses (EMC 2012) im britschen Manchester hat Olympus eine neue Serie von Life-Cell-Imaging-Mikroskopen vorgestellt. Die Entwickler haben dabei vor allem auf die drei Merkmale „Einfachheit, Erweiterbarkeit und Genauigkeit“ Wert gelegt.

Manchester/Großbritannien – „Was erwarten Anwender von einem modernen Mikroskop?“, fragte Gunnar Schröder, Leiter europäisches Marketing Mikroskopie bei Olympus, anlässlich der Präsentation der neuen IX3-Serie von Life-Cell-Imaging-Mikroskopen in Manchester. Neben Begriffen wie gutem Service und umfassender Beratung sind dies auch harte technische Fakten wie Genauigkeit, Erweiterbarkeit oder die Frage, wie einfach lässt sich das Mikroskop bedienen.

Die neuen IX3-Systeme wurden auf der Grundlage des Feedbacks von Kunden und mit dem Anspruch, die Anforderungen eines breiten Anwenderspektrums zu erfüllen, entwickelt und bieten hohe Bedienungsfreundlichkeit und optische Flexibilität mit einer neuen, anpassungsfähigen Stativarchitektur.

Einfache, intuitive Untersuchung und Analyse lebender Zellen

Die neue Serie umfasst das vollautomatische IX83 für High-End-Forschungsanwendungen, das flexible IX73, das als manuelles oder motorisches System konfiguriert werden kann, sowie das einfach anzuwendende IX53 mit Fluoreszenzfunktionen, das für die routinemäßige Untersuchung von Zellkulturen optimiert wurde. Neue Komponenten können mithilfe verschiedener Einschübe ohne Weiteres in den Strahlengang eingeschwenkt werden. Dieses neue Mikroskopdesign eröffnet dem Anwender viele neue Wege in der Untersuchung seiner Proben.

Erweiterbarkeit durch neuartige Moduleinschübe

Das bedeutet, dass der Strahlengang ein echtes „Open Access“-Design bietet und flexibel angepasst werden kann, um die Anforderungen eines breiten Anwendungsspektrums zu erfüllen. Möglich ist sogar die Verwendung kundenspezifisch entwickelter Module und bietet damit dem Anwender ultimative Flexibilität. Mit diesem Design können die Systeme gleichzeitig mit neu entstehenden Anforderungen der Life-Science Forschungsprojekte erweitert werden. Dies trifft insbesondere für das IX73 zu, das in hohem Maße konfigurierbar ist und die Integration mit einer Reihe computercodierter oder motorischer Komponenten ermöglicht. „Wir wollen es durch diese Konstruktion auch Drittanbietern ermöglichen, Module für die IX3-Serie zu entwickeln und zu produzieren und dieses Konzept scheint aufzugehen. So präsentieren bereits hier in Manchester die ersten Hersteller Lösungen für unsere Systeme“, sagt Wolfgang Hempell, Marketingleiter Mikroskopie.

Größeres Sehfeld durch verbesserte Beleuchtung

Die Olympus UIS2-Optik liefert scharfe, kontrastreiche Bilder, während die „Fly-Eye-Lens“ Beleuchtungseinrichtung von Olympus eine gleichmäßige, klare Ausleuchtung des gesamten Objekts in der Fluoreszenzmikroskopie bewirkt. Damit ist das Sehfeld deutlich größer als bisher, mit einer gleichmäßigen Beleuchtung, die auch auch Kameras mit großen Detektorchips ausleuchten kann. IX3-Systeme sind außerdem mit dem Olympus Real-Time Controller kompatibel, der hochpräzise Bildakquise mit Mikrosekunden-Genauigkeit in der wissenschaftlichen Forschung ermöglicht.

Integration in die Cellsens-Software

Die IX3-Systeme tragen außerdem zur Vereinfachung komplexer Bildanalyse- und Messungsaufgaben bei. Die Systeme können nahtlos mit der leistungsstarken Olympus Cellsens-Analysesoftware integriert werden, damit fortgeschrittene Analysen auf Tastendruck durchgeführt werden können. Das IX83 ist darüber hinaus mit einem Touch-Panel ausgestattet, das sich in der für den einzelnen Anwender optimalen ergonomischen Position platzieren lässt und eine einfache, schnelle und komfortable Bedienung ermöglicht. Das IX83 ist auch mit dem neuen Z-Drift-Kompensationssystem von Olympus, dem IX3-ZDC, kompatibel, das eine saubere Fokussierung für jedes erfasste Bild in einer Zeitserie automatisch sicherstellt – eine wichtige Funktion bei der Bildaufnahme von lebenden Zellen. Insbesondere kann das IX3-ZDC unabhängig von der Software-Steuerung betrieben werden und kombiniert auf einzigartige Weise einen „One-Shot“- und einen „Continuous“-Modus in einem einzigen Gerät. Somit lässt sich das System problemlos für eine Vielzahl verschiedener Anwendungen optimieren. Die neuen Systeme können ab September 2012 bei Olympus bestellt werden.

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