English China

SF6-Infrarotsensoren Gasdetektion von niedrigen bis hohen Konzentrationen

Redakteur: Christian Lüttmann

Neue Messbereiche bei SF6-Sensoren: Smartgas rundet sein Angebot zur Detektion von Schwefelhexafluorid ab und bringt dazu einen weiteren Diffusionssensor zur Raumluftüberwachung und einen Analysensensor für die Lecksuche heraus.

Firmen zum Thema

Diffusionssensor bis 200 ppm und Prozesssensor bis 5.000 ppm: Smartgas rundet sein Baukastensystem zur SF6-Detektion mit zwei weiteren NDIR-Sensoren ab.
Diffusionssensor bis 200 ppm und Prozesssensor bis 5.000 ppm: Smartgas rundet sein Baukastensystem zur SF6-Detektion mit zwei weiteren NDIR-Sensoren ab.
(Bild: Smartgas Mikrosensorik)

Die nichtdispersiven Infrarotsensoren (NDIR) von Smart Gas vereinen Messgenauigkeit mit kompakter Bauform und einfachem Handling. Für den Anwender bieten sie laut Unternehmensangaben eine Reihe weiterer Vorteile: Sie sind vorkalibriert, langzeitstabil, zuverlässig und können ohne weitere Einstellungen direkt eingesetzt werden. Die Spannungsversorgung erfolgt mit 3,3 bis 6 VDC, als digitale Signalschnittstellen stehen Modbus ASCII und RTU zur Verfügung. Für die Umgebungsluftkontrolle der SF6-Konzentration in z. B. Gaslagern hat Smart Gas das Angebot an Diffusionssensoren jetzt um den Messbereich bis 200 ppm ergänzt und damit für genauere Messungen nach unten abgerundet. Die Diffusionssensoren für die Raumluftüberwachung aus der Basicevo-Serie zeichnen sich wie alle Sensoren des Unternehmens durch niedrige Detektionsgrenzen, geringe Drift, einen großen Temperaturbereich sowie eine schnelle Ansprechzeit und geringen Wartungsaufwand aus.

Lecksuche auch bei hohen Konzentrationen

Der neue kompakte und leichte Flowevo SF6-Sensor mit einem Messbereich von 5.000 ppm wird in tragbaren Gasmessgeräten oder stationären SF6-Detektionsgeräten zur diskontinuierlichen oder kontinuierlichen Messung von SF6-Leckagen eingesetzt. In Ergänzung zum 50-ppm Sensor, der aufgrund seiner hohen Empfindlichkeit und der sehr niedrigen unteren Detektionsgrenze selbst minimale SF6-Leckagen erkennt, können mit der 5.000-ppm-Version jetzt auch größere Undichtigkeiten direkt am Austrittsort lokalisiert werden. Sensiblere Sensoren erreichen bei größeren Lecks schnell die Messbereichsgrenze und erschweren in diesem Fall die genaue Schadenslokalisierung. Auch als zentraler Sensor für die Raumluftüberwachung mit mehreren Probeentnahmepunkten über Ventile und Schläuche ist er bestens geeignet.

Vielseitiges NDIR-Spektrum

Smart Gas bietet nach eigenen Angaben als einziger Hersteller ein Baukastensystem für SF6-Sensoren, die das gesamte Messspektrum von 50 ppm bis 100 Vol.-% abdecken. Auch Multigas-Sensoren, beispielsweise in Kombination mit Kohlenmonoxid und anderen Gasen, sind Teil des Produktspektrums. Der Anwender entscheidet dabei, was er braucht: nur den Sensor, ein einbaufertiges OEM-Analysesystem oder ein Komplettgerät. Durch die standardisierte Bauform der Sensoren können die beiden neuen NDIR-Sensoren per Plug-and-play einfach in die bestehenden Messsysteme integriert werden.

(ID:47570095)