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Verleihung des 1. Achema-Gründerpreis Inspirierende Gewinner auf dem Sprung zum Unternehmer

Redakteur: Sabine Mühlenkamp

Der Weg erforderte einen langen Atem: Über drei Phasen von der Idee bis zum Businessplan konnten Jungunternehmen und Gründer ihre Konzepte in den Sparten „Energie›, „Industrielle Biotechnologie“ und „Messtechnik/Analytik“ zur Auswahl für den 1. Achema-Gründerpreis einreichen.

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Gewinner und Paten des 1. Achema-Gründerpreises (von links nach rechts): Prof. Dr. Rainer Diercks, Dr. Gerhard Baaken (Ionera Technologies), Hans-Peter Ilgner, Heimo Adamski (4Gene), Dr. Michael Brandkamp, Thorsten Seipp (Volterion).
Gewinner und Paten des 1. Achema-Gründerpreises (von links nach rechts): Prof. Dr. Rainer Diercks, Dr. Gerhard Baaken (Ionera Technologies), Hans-Peter Ilgner, Heimo Adamski (4Gene), Dr. Michael Brandkamp, Thorsten Seipp (Volterion).
(Bild: Mühlenkamp)

Frankfurt a. M. – Den Teilnehmern des Gründerpreises standen fachkundige Mentoren mit Rat und Tat zur Seite und unterstützten bei der Ausarbeitung der Businesspläne. Diese bewertete eine Expertenjury aus Wissenschaft und Industrie. Insgesamt 14 Teams bekamen dann die Möglichkeit, ihre Technologien und Pläne, einer hochrangig besetzten Jury persönlich vorzustellen. Am Ende konnte sich jedoch nur ein Unternehmen pro Kategorie durchsetzen, die gestern vorgestellt wurden und neben dem Preis auch noch ein Preisgeld von 10.000 Euro mitnehmen durften. Dabei haben die neun nominierten Start-ups und Gründer im Rahmen der Eröffnungssitzung bis zum Schluss mitgefiebert:

In der Sparte „Energie“ gewann das Unternehmen Volterion, das kleinformatige Vanadium-Redox-Flow-Batterien (2 kW-10 kWh) für die dezentrale Speicherung von erneuerbarer Energie in Eigenheimen produziert und vertreibt.

In der Kategorie „Industrielle Biotechnologie“ gewann 4Gene, das natürliche, biotechnisch hergestellte, aktivierbare Aroma-Glykoside als Flavour-on-demand entwickelt und vermarktet.

Im Bereich „Messtechnik/Analytik“ gewann Ionera Technologie. Das Unternehmen entwickelt und stellt chipbasierte Plattformtechnologien (Meca-Technologie) für die chemische und biologische Analytik vom Einzelmolekül bis zur DNA mit Nanoporen her.

Die Dechema hat sich mit dem Achema-Gründerpreis zum Ziel gesetzt, die Innovationskraft zu fördern und dies auch nach außen zu zeigen. Träger des Preises sind neben der Dechema, die Business Angels Frankfurt Rhein Main und der High-Tech Gründerfonds. Dabei wurden bewusst auch Wissenschaftler angesprochen, die noch kein Gründungskonzept in der Tasche haben. Die Siegerteams sowie die Finalisten aller drei Sparten sind während der gesamten Achema-Woche am Achema in Halle 9.2 zu finden.

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