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Abb.1: Goldnanopartikel könnten sich als Wirkstoffvehikel in der Medizin etablieren. Doch erst müssen ihre Wirkungen und Nebenwirkungen umfassend studiert werden. (©Kateryna_Kon - stock.adobe.com)
Nanopartikel besser verstehen

Kleines Gold mit großer Zukunft

Gold-Nanopartikel sind vielseitig nutzbar, u.a. als Wirkstoffträger in der Medizin. Obwohl ihre Synthese heute schon sehr zielgerichtet gelingt, lässt sich nur schwer vorhersagen, wie die Partikel mit Umwelt und Mensch interagieren. Wissenschaftler erforschen daher intensiv das Verhalten der Nanopartikel, um sie effizienter und sicherer zu machen.

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Zur Bestäubung haften Pollen auf der so genannten Narbe in der Blüte der Hypochoeris radicata, wie die kolorierte Aufnahme aus dem Rasterelektronenkryomikroskop zeigt. (Shuto Ito)
Haftmechanismen bei der Bestäubung

Blumen setzen auf wechselhaften Pollenkleber

Eigentlich ist ihr Ziel gar nicht die Nase von Allergiker, sondern die nächste Blüte: Pollen sind ein wesentlicher Bestandteil der Bestäubung zahlreicher Pflanzenarten. Wie sie aus ihren Ursprungsblüten entlassen und von anderen Blüten wieder aufgenommen werden, haben nun Forscher der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) untersucht. Dabei haben sie erstmals die wirkenden Haftkräfte analysiert.

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Essigfliegen (Drosophila melanogaster) auf einer überreifen Kirsche (Bild: Anna Schroll)
Antioxidantien

Fruchtfliegen riechen indirekt Antioxidantien

Antioxidantien sind natürliche Nahrungsinhaltsstoffe, die Körperzellen vor gefährlichen Einflüssen schützen. Ihre Aufgabe ist es insbesondere, sogenannte freie Radikale zu neutralisieren, die meist durch Oxidation entstehen und für die Degeneration von Zellen verantwortlich gemacht werden. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena und der Universität Lund in Schweden konnten zeigen, dass Essigfliegen die Anwesenheit dieser Schutzstoffe riechen und aufspüren können.

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Bildergalerien

Dr. Kerstin Stemmer, Institut für Diabetes und Adipositas am Helmholtz Zentrum München (Bild: Helmholtz Zentrum München)
Fettstoffwechsel

Hormone im Doppelpack gegen Fettpolster und Diabetes

Das Zusammenspiel der Hormone Glukagon und Fibroblastenwachstumsfaktor 21 (FGF21) reguliert entscheidend den Fettstoffwechsel und das Körpergewicht. Durch ihre gemeinsame Wirkung kommt es zu einer verminderten Nahrungsaufnahme und erhöhten Fettverbrennung, daher gelten die Botenstoffe als vielversprechende Kandidaten für die Behandlung von Übergewicht und Typ 2 Diabetes.

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Selektive Antibiotika ermöglichen Präzisionseingriffe im Mikrobiom (Computergrafik). ( Universität Konstanz)
Selektive Antibiotika entwickeln

Präzisionsschlag gegen Krankheitserreger

Zahlreiche Bakterienarten besiedeln den menschlichen Körper. Manche machen krank und werden deshalb mit Antibiotika behandelt. Das Problem: Auch harmlose oder nützliche Bakterien werden so dezimiert und das mikrobielle Gleichgewicht wird gestört – mit bleibenden Folgen. Forscher der Universität Konstanz haben nun eine Substanzklasse entdeckt und weiterentwickelt, die zielgerichtet Krankheitserreger ausschaltet, ohne andere Bakterien zu schädigen.

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