English China
Nicht einmal 1 µm werden die Ammoniak-oxidierenden Bakterien mit ihrer kugeligen oder erdnussförmigen Gestalt groß. Aus trockenen und neutral bis alkalischen Böden geben sie HONO in die Atmosphäre ab. (Bild: Mikrobiologie & Biotechnologie/Uni Hamburg)
Lufreinigung

Bodenbakterien beeinflussen die Luftreinigung

Ein internationales Team um Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie hat festgestellt, dass Bakterien in der obersten Bodenschicht beträchtliche Mengen salpetrige Säure (HONO) in gasförmiger Form an die Luft abgeben. Das Gas zerfällt bei Licht rasch in Stickstoffmonoxid und Hydroxylradikale. Letztere reinigen die Luft, weil sie diverse Schadstoffe oxidieren und so beseitigen. Die Erkenntnisse des Forscherteams bieten eine Erklärung, warum in der Atmosphäre mehr HONO gemessen wird, als aus den bekannten Quellen zu erwarten wäre.

Weiterlesen

Anbieter zum Thema

v.l.n.r.: Prof. Imiela, Staatssekretärin Dr. Johannsen, Prof. Niemann, Prof. von Helden bei der Führung durch die Industrie 4.0 Modellfabrik (HsH/Schneeweiß)
Industrie 4.0 Modellfabrik

Medikamentierung der Zukunft? Neues Industrie 4.0 Labor bildet Studenten praxisnah aus

Die Hochschule Hannover (HsH) weihte am 12. Januar die Industrie 4.0 Modellfabrik ein. In dem neuen Labor sollen Studierende künftig praxisnah erforderliches Wissen um Industrie 4.0 und die damit einhergehende Digitalisierung erlangen können. Als Modell dient die korrekte Medikamentierung von Patienten im Krankenhaus: Die Studierenden realisieren den kompletten Prozess mit seinen Zwischenschritten digital und bilden ihn mit seinen sämtlichen Facetten auf die Konzepte von Industrie 4.0 ab.

Weiterlesen
Die Alpakas des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie können sich auf einer großen Weide frei bewegen. Nachdem die Göttinger Forscher zwei der Tiere schonend immunisiert hatten, konnten sie die Baupläne für die sekundären Nanobodies aus einer kleinen Blutprobe gewinnen. Mit den Bauplänen lassen sich Bakterien so programmieren, dass diese die Nanobodies in großen Mengen produzieren – ohne eine weitere Beteiligung von Tieren.  (MPI für biophysikalische Chemie/ I. Böttcher-Gajewski)
Nanobodies aus Alpakas

Alternative zur Antikörper-Produktion in Versuchstieren

Antikörper werden in einer Vielzahl medizinischer Fragestellungen eingesetzt. Für ihre Produktion wird aber eine Vielzahl von Versuchstieren benötigt. Forscher des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie haben nun mithilfe von Alpakas so genannte Nanobodies – Fragmente besonders einfach aufgebauter Mini-Antikörper – synthetisiert. Ihr Vorteil: Nach der Entnahme aus dem Tier lassen sich Nanobodies in großer Menge in Fermentern produzieren.

Weiterlesen
Modelkomplexe für den entatischen Zustand optimieren die Energie der Start- und Endgeometrien, um schnelle Reaktionen zu ermöglichen (illustriert durch die Hügellandschaft). (RWTH Aachen/Sonja Herres-Pawlis)
Metalloenzyme & Photochemische Reaktionen

Fundamentales Verständnis: Zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen entschlüsselt

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger bioanorganischer Elektronentransfersysteme im Detail aufgeklärt. Die Wissenschaftler konnten mit einer Kombination unterschiedlichster, zeitaufgelöster Messmethoden, unter anderem an DESYs Röntgenlichtquelle PETRA III, zeigen, dass sogenannte vorverspannte Zustände photochemische Reaktionen beschleunigen oder überhaupt erst ermöglichen.

Weiterlesen

Bildergalerien

Ulrich Elling, Wissenschaftler in der Gruppe von Josef Penninger am IMBA, mit Kollegin an der Arbeit im Labor.  (Bild: IMBA/Hans Krist)
Screening

So tötet die Biowaffe Rizin

Forscher am IMBA in Wien identifizieren ein Protein, mit dem das als Biowaffe verwendete Pflanzengift Rizin tötet. Möglich wurde die Entdeckung durch eine neue, revolutionäre Technologie, die Stammzell-Biologie und moderne Screeningmethoden verknüpft.

Weiterlesen