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Die Berliner Chemiker Stefan Berendts, Eva Maria Heppke und Martin Lerch diskutieren das Ergebnis eines Schmelzvorganges. (TU Berlin/PR/Felix Noak)
Einkristalle für die Forschung

Kristallzucht in der Schädelschmelze

Temperaturen wie an der Grenze zum Erdkern – und das mitten in Berlin. In der Schmelzanlage der TU Berlin stellen Chemiker bei mehreren Tausend Grad Einkristalle aus hochschmelzenden Metallen her. Die Forscher nutzen ihre Einkristalle, um den Geheimnissen der Festkörper auf den Grund zu gehen und damit neue Erkenntnisse für den Bau von Brennstoffzellen und Batterien zu gewinnen.

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Mithilfe einer neu entwickelten Technologie lassen sich Cysteine (SH) von Tumor-erkennenden Antikörpern (gelb) leicht mit toxischen Wirkstoffmolekülen verbinden. Die Verknüpfung ist während der Zirkulation im Blut sehr stabil und ermöglicht einen sicheren Transport zum Tumor. (Barth van Rossum, FMP)
Chemotherapeutika gezielt transportieren

Sicherheitsgurt für Krebsmedikamente

Chemotherapie ist ein verbreitetes Mittel gegen Krebserkrankungen. Die verabreichten Wirkstoffe schädigen jedoch auch gesunde Zellen, besonders weil sie schon während des Transports durch die Blutbahnen freigesetzt werden. Ein Forscherteam aus Berlin und München hat nun einen Weg gefunden, die Wirkstoffe chemisch an ein Transportmolekül zu binden – besser, als dies in herkömmlichen Krebsmedikamenten gelingt.

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Bildergalerien

Im Quantencomputing ist ein Katzenzustand - benannt nach der berühmten Analogie von Schrödingers Katze - ein Quantenzustand, der sich aus zwei diametral entgegengesetzten Bedingungen gleichzeitig zusammensetzt. (Forschungszentrum Jülich / Annette Stettien)
Quantentechnologie

20 verschränkte Katzenzustände bringen neuen Rekord

Qubits sind die Recheneinheiten von zukünftigen Quantencomputern. Sie zu erzeugen und zu stabilisieren ist äußerst schwierig. Gleich 20 davon zu überlagern war bis vor kurzen noch keinem Forscherteam gelungen. Nun hat eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern genau das geschafft, und damit einen Rekord in der Erzeugung derartiger „Katzenzustände“ gebrochen.

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Schematische Darstellung von lokalen Gitterschwingungen in Graphen, die durch eine Wellenfront von übertragenen schnellen Elektronen angeregt werden. (Ryosuke Senga, AIST)
Neues Verfahren zur Nanospektrometrie

Schwingungen in der Nano-Ebene untersuchen

Schwingungen können Gläser zerspringen lassen und ganze Brücken zum Einsturz bringen. Aber auch im Kleinen haben sie große Effekte: So beeinflussen Schwingungen zwischen Atomen die Eigenschaften von Materialien, was besonders bei Nanomaterialien stark ins Gewicht fällt. Um solche Effekte besser zu verstehen, hat ein internationales Team nun ein neues Messverfahren entwickelt, das alle Schwingungen eines nanostrukturierten Materials bestimmen kann.

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Die Abbildung veranschaulicht das Ablesen eines Genes durch RNA Polymerase II und die Bedeutung von Steuerelementen (Promoter- und Enhancer). Mutationen (Stern) beeinflussen die Bindung verschiedener Proteine und Protein-Komplexe an diesen Promoter und Enhancer-Sequenzen, wodurch die Menge an produzierter RNA verändert werden kann.  (BIH)
20 krankheitsrelevante Gene gezielt verändert

30.000 Mutationen analysiert und archiviert

Wie entstehen Krankheiten wie Krebs oder erblich bedingte Diabetes? Oftmals sind Genmutationen dafür verantwortlich. Forscher des Berlin Institute of Health (BIH) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben gemeinsam mit USA-amerikanischen Kollegen 20 krankheitsrelevante Gene verändert und deren Auswirkung getestet. Diese mehr als 30.000 Mutationsanalysen haben sie in einer Datenbank frei zugänglich gemacht.

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