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Für Forschungszwecke im Verbundprojekt NOAH fuhr Prof. Dr. habil. Gesine Witt bereits auf der Aldebaran mit ihrem Forschungsteam. (Bild: Albebaran/Niklas Felix Tomczak)
Mikroplastik

Giftcocktails im Sediment?

Eine Forschergruppe untersucht derzeit auf einer jüngst gestarteten Forschungsreise Mikroplastik als Schadstoffsammler in Flüssen und Küstengewässern. Mikroplastik in Flüssen könnte für Menschen schädlicher sein als bisher angenommen, da insbesondere Mikroplastikteilchen auf ihrem Weg durch Flüsse und Meere weitere Giftstoffe an sich binden, die dann letztendlich über Meerestiere wieder vom Menschen aufgenommen werden könnten.

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Fachabteilung LSR im VDGH wählt Dr. Peter Quick zum neuen Vorstandsvorsitzenden  (Henning Schacht / VDGH)
Verband der Diagnostica-Industrie

Neuer Vorstandsvorsitzender in der Fachabteilung Life Science Research

Auf der Tagung des Vorstandes der Fachabteilung Life Science Research (FA LSR) im Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) in Darmstadt am 14.12.2017 wurde Dr. Peter Quick (Promega GmbH) zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Dr. Quick gehört dem Vorstand seit 2009 an und folgt auf Dr. Ralf Hermann, der aufgrund eines beruflichen Wechsels aus dem Vorstand ausgeschieden war. Stellvertreter bleibt Dr. Wolfgang Kronemeyer (Qiagen)

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Bildergalerien

Bilder von Embryonen des Zebrabärblins (Danio rerio), die die Funktion des Transportproteins Abcb4 als effektive Abwehr gegen die Aufnahme chemischer Verbindungen aus dem Wasser ins embryonale Gewebe illustrieren. Befindet sich im umgebenden Wasser der rote Fluoreszenzfarbstoff Rhodamin B, reichert sich bei normaler Funktion des Transportproteins nur eine geringe Menge des Farbstoffs in den Embryonen an (Embryo oben). Wird die Funktion des Transportproteins hingegen gehemmt, dringt vermehrt Farbstoff ins Gewebe ein, wie an den kräftiger rot angefärbten Geweben im unteren Embryo zu erkennen ist. (Bild: Stephan Fischer/Eawag)
Umweltchemikalien

Fischembryo schützt sich vor Umweltchemikalien

Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) haben gemeinsam mit Kollegen des Schweizer Wasserforschungsinstitutes Eawag, ein Protein entdeckt, das Chemikalien aus dem Embryo des Zebrabärblings heraustransportiert und ihn auf diese Weise vor giftigen Substanzen schützt. Dieser Schutzmechanismus kann jedoch durch bestimmte Umweltchemikalien außer Kraft gesetzt werden, wodurch die Tiere gegenüber Giftstoffen sehr viel empfindlicher werden.

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Die Aufnahmen aus dem Rastertunnelmikroskop (RTM) zeigen die drei verschiedenen Zustände des Moleküls, die einem trinären Code zur Informationsverschlüsselung entsprechen: Im hohen magnetischen Zustand (links), im niedrigen magnetischen Zustand mit näher zusammengerückten Atomen (Mitte) und mit ebenfalls niedrigem magnetischen Zustand, aber um 45 Grad gedreht (rechts). ((c) Manuel Gruber)
Auf dem Weg zum Nano-Datenspeicher

Ein Quadratnanometer klein: Ein Bit in einem einzelnen Molekül gespeichert

Speichermedien sind in den letzten Jahren kontinuierlich kleiner geworden und erlauben, mehr Daten auf gleichem Raum zu speichern. Doch die Miniaturisierung der bisher verwendeten Technologie stößt nun auf fundamentale quantenmechanische Grenzen. Einem Forschungsteam der Uni Kiel ist es nun gelungen, ein Bit Information in einem einzelnen Molekül zu speichern – auf gerade einmal einem Quadratnanometer Fläche. Die Speicherdichte herkömmlicher Festplatten ließe sich damit theoretisch um mehr als das Hundertfache erhöhen und Datenträger deutlich verkleinern.

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