English China
Neuronaler „Wettbewerb“ bei der Entstehung von Erinnerung: das Gehirn als Vorbild für die Speichertechnologien der Zukunft. (Bild: EPFL)
Neuronen

Wie entstehen Erinnerungen im Gehirn?

Wie erinnern wir uns und wie kann das biologische Modell auf die digitalen Speichersysteme umgelegt werden? Die aktuellen Forschungen von Wolfgang Maass vom Institut für Grundlagen der Informationsverarbeitung der TU Graz arbeiten an Antworten hierzu. Gemeinsam mit Stefan Klampfl vom Know-Center ist es ihm gelungen, in Computermodellen von neuronalen Schaltkreisen "Erinnerungsspuren", wie sie auch im Gehirn durch raum-zeitliche Aktivierungsmuster entstehen, zu erzeugen.

Weiterlesen
Spezialobjektiv für die Tiefsee: Eine Zeiss-Mitarbeiterin setzt das UW-Distagon 2.8/12 zusammen. (Zeiss)
Tauchdrohnen-Projekt

Mit ungetrübtem Blick in der Tiefsee

Der internationale Wettbewerb Xprize Ocean Discovery hat sich zum Ziel gesetzt, mit neuartigen autonomen Fahrzeugen die Weltmeere zu untersuchen. Das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung nimmt an dem Wettbewerb mit dem Projekt Arggonauts teil. Mithilfe von Tauchdrohnen will das Team die Tiefsee großflächig untersuchen. Ein zentraler Bestandteil dieser Drohnen sind Spezial-Objektive, die optimale Bilder auch bei dem in der Tiefsee herrschenden Druck ermöglichen.

Weiterlesen
Forschungsgruppe Molecular Membrane Biology: (v.l.) Daryna Tarasenko, Michael Meinecke, Mariam Barbot, Niels Denkert, Benjamin Kroppe. (Foto: privat)
Innere Mitochodrienmembran

Wie Mitochondrien in Form gebracht werden

Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zellen. Sie produzieren einen Großteil der Energie, die Tiere und Pflanzen zum Leben benötigen. Um das leisten zu können, besitzen sie eine besondere Struktur: In ihrem Inneren befindet sich eine stark gefaltete Membran. Eine Forschungsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Meinecke, European Neuroscience Institute Göttingen (ENI-G) und Mitglied im Göttinger Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (GZMB), hat nun ein Protein entdeckt, das bei der Faltung der inneren Mitochodrienmembran eine wichtige Rolle spielt.

Weiterlesen

Bildergalerien

Als Futter-Belohnung für die Ratten dienten in dem Experiment Haferflocken. (Symbolbild) (gemeinfrei)
Kommunikation per Nase

Der Geruch des Hungers

Wanderratten sind sehr soziale Tiere – sie kümmern sich umeinander indem sie z.B. Futter miteinander teilen. Doch diese gegenseitige Hilfe ist nicht bedingungslos. Nun haben Forscher herausgefunden, dass Ratten riechen können, welche ihrer Artgenossen wirklich hungrig sind. Diesen wird schneller geholfen als satten Tieren.

Weiterlesen