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Waldspitzmaus. Der Energiebedarf der winzigen Säuger ist so hoch, dass sie bereits nach wenigen Stunden ohne Nahrung verhungern. (© MPI f. Ornithologie/ J. Lazaro)
Waldspitzmäuse

Spitzmäuse schrumpfen im Winter – ihr Gehirn sogar um bis zu 20 Prozent

Bei Waldspitzmäusen schrumpft der Schädel im Winter um bis zu 15 Prozent, um dann im Frühjahr wieder um bis zu neun Prozent zu wachsen. Die Tiere verlieren insgesamt fast ein Fünftel ihres Körpergewichts über den Winter, verdoppeln ihr Gewicht dann aber im Frühjahr wieder. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell und Seewiesen haben herausgefunden, dass nicht nur die Knochen, sondern auch Organe und sogar das Gehirn abgebaut werden. Ihre Forschungsergebnisse könnten zudem auch von medizinischem Interesse sein.

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IKA hat eine neue Gerätelinie mit drei Modellen auf den Markt gebracht: die RV 10 Rotationsverdampfer. (Archiv: Vogel Business Media)
Rotationsverdampfer

Schneller destillieren

Rotationsverdampfer haben seit vielen Jahren einen festen Platz bei der Probenvorbereitung im Labor. Die neu entwickelte Produktlinie von IKA bietet neue Funktionen wie Rechts-Linkslauf im Intervallbetrieb für spezielle Trocknungsprozesse sowie Timerfunktion für bessere Betriebsergebnisse.

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Salmonellen könnten in Zukunft zur Behandlung von Tumoren genutzt werden. (Bild: HZI/Rhode)
Krebstherapie

Krebs mit Bakterien bekämpfen

Bakterieninfektionen als Krebstherapie? Das klingt zunächst riskant und tatsächlich sind viele gefährliche Keime nicht das Mittel der Wahl im Kampf gegen Krebs. Zwar können sie zur Rückbildung fester Tumore führen, aber sie schaden auch dem Patienten. Andere Bakterien wiederum sind harmlos für den Kranken, helfen aber nicht gegen den Krebs. Wissenschaftlern am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung ist es nun gelungen, Salmonellen so zu verändern, dass sie zunächst eine aggressive anti-Tumor-Wirkung besitzen. Später schalten sie diese Eigenschaft ab und können vom Immunsystem eliminiert werden.

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Bildergalerien

Die neu entdeckten Proteine, CUET Proteine genannt (kurz für Cue5/Tollip adaptors; rot markiert), erkennen pathologische Proteinaggregate (zellulären Abfall) – unter anderem Proteinaggregate, die bei verschiedenen neurodegenerativen Krankheiten vorkommen. CUET-Proteine geleiten diese Aggregate anschließend zu den zellulären Abfallentsorgungs- und Recyclingstationen, den Lysosomen. (Bild: MPI für Biochemie / Stefan Jentsch)
Neurodegenerative Erkrankungen

Wie wird der zelluläre Müll abgebaut?

Viele neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und Chorea Huntington gehen mit der Ansammlung von anormalen und verklumpten Proteinen einher. Zellulärer „Müll“ dieser Art kann in zellulären Recyclingstationen beseitigt werden – in den so genannten Lysosomen. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München haben jetzt eine neue Familie von Helferproteinen entdeckt, die markierten Proteinmüll erkennen und zu den Lysosomen geleiten, wo er dann zerlegt und recycelt wird.

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