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Wenn wir z.B. einem Bus nachrennen, müssen Muskeln fehlerfrei zusammenarbeiten, um hohe Geschwindigkeiten zu erreichen. Nun zeigt sich, dass ein bestimmter Nervenzelltyp im Hirnstamm hilft, Hochgeschwindigkeitsbewegungen durchzuführen.  (©master1305 - stock.adobe.com)
Warum wir schnell laufen können

Hochgeschwindigkeitsneuronen im Hirnstamm gefunden

Für die Fortbewegung mit hoher Geschwindigkeit ist eine klar abgegrenzte Untergruppe von Neuronen im Hirnstamm zwingend erforderlich. Interessanterweise sind diese Hochgeschwindigkeitsneuronen mit anderen Neuronen vermischt, die ein sofortiges Anhalten beim Laufen hervorrufen können. Wie bestimmte Gruppen von Hirnstammneuronen vollständige motorische Programme regulieren können, zeigt eine aktuelle Studie

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Bildergalerien

Nanometergroße Cerdioxid-Kristalle (CeO2) werden in wässriger Lösung aus Ce(IV)-Polymeren (Dimeren und Trimeren) gebildet. Die Nanokristalle haben eine Größe zwischen zwei und drei Nanometern. (Bild: A. Ikeda-Ohno)
Cerdioxid

Einfache Produktionsmethode für begehrte Nanokristalle

Nanokristallines Cerdioxid (CeO2) wird vielseitig eingesetzt, angefangen von Katalysatoren bis hin zu Sonnencremes oder medizinischen Präparaten. Ein internationales Forscherteam konnte erstmals den Wachstumsmechanismus beobachten und entdeckte so, wie man die Produktion dieses begehrten Nanomaterials erheblich vereinfachen kann.

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Das insektenpathogene Bakterium Xenorhabdus nematophila produziert fünf Vorstufen eines Antibiotikums, mit dem es sich gegen Nahrungskonkurrenten wehrt.  (Bild: Arbeitskreis Helge Bode)
Antibiotika

Antibiotika – Bakterien produzieren zunächst Vorstufen

Bakterien der Gattung Xenorhabdus befallen Insekten. Gegen Nahrungskonkurrenten wehren sie sich dabei durch die Produktion eines Antibiotikums. Ein Forscherteam der Frankfurter Goethe-Universität hat den Bakterien dabei „zugeschaut“ und festgestellt, dass sie zunächst Vorstufen dieses Antibiotikums produzieren, die anschließend in die aktive Form überführt werden.

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Dr. Andreas Ostermann (r.) und Dr. Tobias Schrader am Messinstrument BIODIFF des Heinz Maier-Leibnitz Zentrums in Garching. (Bild: W. Schürmann/TUM)
Enzyme

Enzym-Mechanismus mit Neutronenstrahlung aufgeklärt

Eisenhaltige Eiweiße aus der Familie der Hämenzyme spielen eine lebenswichtige Rolle in unserem Körper. Hämoglobin transportiert Sauerstoff zu den Zellen, das Entgiftungsenzym Cytochrom-c-Peroxidase baut Wasserstoffperoxid ab. Mit einem von der Technischen Universität München (TUM) und dem Forschungszentrum Jülich gemeinsam betriebenen Neutronen-Messgerätes konnten die Forscher erstmals die genaue Natur der chemischen Bindung des Sauerstoffs ermitteln.

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Prof. Frank Glorius von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Dechema)
Auszeichnung

Otto-Roelen-Medaille für Frank Glorius

Für seine Arbeiten zur chemo- und stereoselektiven Hydrierung von Aromaten erhält Prof. Frank Glorius von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster die Otto-Roelen Medaille 2020. Die Preisverleihung findet am 12. März 2020 während des Jahrestreffens Deutscher Katalytiker in Weimar statt.

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