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Zellzählung

Tragbares Coulter-Zytometer als Alternative zu Hämozytometern

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Beobachtung embryonaler Stammzellen

Eric Schulze, der als Doktorand in Qi-Long Yings Labor an der Keck School of Medicine der University of Southern California am Betatest des Scepter-Zytometers mitwirkte, vertiefte mithilfe des Scepter Zellzählers das Verständnis der molekularen Mechanismen, die der Selbsterneuerung und Differenzierung embryonaler Stammzellen (ES) zugrunde liegen.

Zur Erforschung dieses Themas und zur reproduzierbaren Erzeugung klinisch relevanter Gewebe musste Schulze die Anzahl der Stammzellen in einer bestimmten Kultur und die Reinheit der Kolonien bestimmen. Das Zytometer wurde dabei zur Bewertung embryonaler Stammzellkulturen eingesetzt, die auf Fibroblasten-Nährzellschichten gezogen wurden. Abbildung 5 zeigt ein entsprechendes Histogramm. Der Wissenschaftler analysierte dabei die divergenten Peaks, um bestimmte Populationen in einer einzigen Probe spezifisch auszuzählen.

Qi-long Yings Labor verwendet das Scepter-Zytometer zur Beobachtung der Differenzierung embryonaler Stammzellen, um damit diese klinisch relevanten Zelltypen zu überwachen und quantitativ zu bestimmen (s. Abb. 6). Bei der Differenzierung der Stammzellen zeigten sich dabei signifikante Verschiebungen im Histogramm. „Wir konnten Routineaufgaben im Labor bereits verbessern“, bemerkte Schulze. „Darüber hinaus haben wir jedoch auch Experimente speziell für Scepter aufgebaut, um embryonale Stammzellen zu überwachen und Veränderungen über längere Zeit quantitativ zu beobachten. Wir konnten dabei nicht nur die Endpunktdaten, sondern dynamische zeitliche Veränderungen erfassen.“

* Dr. G. Johnston: Merck Millipore, 65824 Schwalbach

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